D.E.W. & A BREW – Irish Wiskey meets local Beer

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Tasting Pannel – vier Whiskey und vier Bier

D.E.W. and a brew unter diesem Moto veranstaltet Tullamore Dew seit gut 2 Jahren eine Veranstaltungsreihe, bei der die alte irische Tradition Whiskey mit Bier zu trinken, wiederbelebt werden soll. Dafür sucht sich Tullamore jeweils lokale Brauereien aus, bei denen man mit abgestimmten Bieren verschiedene Sorten Tullamore Whiskey kombinieren bzw. neudeutsch pairen kann. Bei der Veranstaltung in Köln, an der ich teilnehmen durfte, wählte man die Gaffel Brauerei. Die Jungs um Braumeister Reiner Radke hatten nur 4 Wochen Zeit, um sich auf diesem Event vorzubereiten. Und was sie da an Bieren hergezaubert haben, war wirklich phänomenal.

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Ort der Veranstaltung das Wirtshaus Spitz in Köln

Zu Beginn war ich ja skeptisch, ich dachte an mein erstes Whisky und Biertasting – hier findet Ihr den Beitrag. Dieses war spannend, aber das Fazit war, allein schmecken die Getränke besser. Aber hier geht es um irischen Whiskey und passend abgestimmtes Bier. Warum also nicht nochmal probieren.  Auch bin ich kein wirklicher Kölschfan, aber Gaffel hatte ja schon mit dem Sommerhopfen gezeigt, dass sie auch neben dem Kölsch andere Biere machen können. Aber was hier das Gaffen-Team geboten hat, zeigt was alles möglich ist. Innerhalb so kurzer Zeit vier hervorragende Biere und diese passend auf die Whiskeys abgestimmt, das ist wirklich Handwerkskunst.

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Das urgemütliche Wirtshaus Spitz

 

Die Veranstaltung fand an einem Montag Abend im Brauhaus Spitz, welches zu Gaffel gehört, statt. Ca. 30 Personen aus der Blogger- und Spirituosen- und Getränkeszene waren anwesend. Durch den Abend führte gut gelaunt und charmant der Global Brand  Abmbassador von Tullamore Dew John Quinn. Begleitet wurde er vom Braumeister und Biersommelier Reiner Radke von der Gaffel Brauerei. Als Grundlage gab es sehr leckere kölsche Tapas, die bei der Kombi Bier und Whiskey gut angebracht waren. John ein Urgestein der irischen Whiskyinsdustrie, immerhin arbeitet er schon seit 1974 hier, begann mit seinem Vater und Großvater.

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Braumeister Radke beim konzentrieren Zapfen

Für sie war es das normalste der Welt ihren Whiskey mit einem Bier, damals natürlich fast immer Guinness, zu trinken. So ist die Idee zu dieser Veranstaltungsreihe entstanden. Außerdem sind ja Whiskey und Bier enge Verwandte – zumindest durchlaufen sie die ersten Herstellungsschritte gemeinsam.

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Die heutige Tastingauswahl an Whiskey

Begonnen haben wir mit dem Standardblend von Tullamore. Den ich natürlich schon kannte, aber schon sehr lange nicht im Glas hatte. Ein wirklich schöner leichter, man kann fast Sommerwhiskey sagen. Schöne Zitrusnoten, ein wenig grüner Apfel und schön cremig. Nach einem kurzen Probeschluck, zeigte uns John das richtige Vorgehen. Zuerst einen kleinen Schluck Whiskey – kurz die Geschmacksnoten merken, dann einen Schluck Bier drauf – wieder die Veränderungen merken und dann noch mal einen Schluck

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Die vier verkosteten und sehr gelungenen Gaffel-Biere

Whiskey. Es war faszinierend wie sich der Geschmack veränderte. Man kennt das ja schon beim Mischen mit Wasser. Da das Bier auch noch Eigengeschmack mitbringt, vervielfachte sich die Geschmacksveränderung. Auf einmal wurden manche Noten verstärkt, es kamen neue dazu, andere waren weg. Den ersten Whiskey tranken wir mit einem Gaffel Pale Ale. Dieses war wie alle anderen Biere frisch vom Fass gezapft. Das Gaffel Pale Ale  brachte durch seine Hopfung schöne Fruchtaromen mit und die Kombination mit dem Whiskey war super gelungen. Man hatte einen Fruchtcocktail mit grünen Äpfeln und Zitrusnoten im Mund – einfach genial.

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John Quinn beim Vortrag

Reiner Radke teilte uns mit, dass alle Biere obergärig gebraut und kaltgehopft wurden. Neben dem Pale Ale gab es noch ein Brown Ale, ein Sweet Stout und ein Porter. Die für die kurze Herstellungszeit überaus gelungen waren und denen zu wünschen ist, irgendwann auch mal in größere Produktion zu gehen. John lieferte und dann natürlich noch etwas zu den Whiskeys und erklärte uns, dass bei diesen die Drei  eine große Rolle spielt. So werden alle Whiskeys, wie für irische Whiskeys typisch, dreifach destilliert. Bis auf den Single Malt sind alle tripple blended, d.h. neben Maltwhisky, Grainwhisky wird auch Potstill eingesetzt. Außerdem lagern sie in drei unterschiedlichen Fässern. Einerseits in Ex-Bourbon, anderseits aber auch in Ex-Sherry- und ungewöhnlicherweise auch in Ex-irishwhiskey Fässern.

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Mit kölschen Tapas wurde für eine ordentliche Grundlage gesorgt

Die zweite Kombination war der Tullamore 12 Years Special Reserve zusammen mit einem Brown Ale. Das Brown Ale kam mit 5,6 % Alkohol daher. Hatte eher eine milde Bitterung von unter 30 IBU und eine schöne Schokonote. Die in Kombination mit dem Whiskey nochmal hervorgehoben wurde. Trotzdem muss ich sagen, dass dies für mich die schwächste Kombination des Abends war. Allein getrunken waren beide Getränke  gut, aber die Kombination war für mich irgendwie nicht passend. Weiter ging es zu meinem Highlight des Abends. Als Whiskey gab es einen 14 jährigen Singlemalt. Das Besondere an ihm war, er wird zuerst für 13 1/2 Jahre in  Ex-Bourboncasks gelagert. Danach wird der Whiskey in drei Teile aufgeteilt. Ein Teil wird für 6 Monate im Sherryfass, ein anderer Teil für 6 Monate im Port- und der dritte Teil ebenfalls für 6 Monate im Madeirafass gefinisht. Dann im Anschluss werden alle drei Teile wieder gemeinsam miteinander vermählt. Was für eine wunderbar, weiche Fruchtbombe. Ich muss sagen ein wirklich gelungener Whiskey der für seine 14 Jahre als Single Malt ein absoluter Preis-Leistungssieger ist. Dazu gab es ein sehr leckeres Sweet Stout. Hier kamen unterschiedliche Malze zum Einsatz. Neben Wiener Malz, Karamellmalz auch getoastetes Malz. Dies führte einerseits zu einer schönen dunkelbraunen Farbe und herrlichen Kaffee- und Kakaonoten. Außerdem wurde deutscher Hopfen und Barley Wine Hefe eingesetzt. Wenn schon die einzelnen Getränke jedes für sich gut waren, dachte man bei der Kombi – die müsste so zusammen verkauft werden. Wunderbare Schokonoten gepart mit Orangennoten – ich fühlte mich in meine Kindheit mit Jaffakeksen zurückversetzt.

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Der Drinklaborant beim D.E.W. and a Brew

Den Abschluss bildete auch noch mal eine besondere Mischung. Als Whiskey kam der Tullomore Phoenix mit 55 % Fassstärke zum Einsatz. Der Phoenix spielt für die Stadt Tullamore eine bedeutende Rolle. So stürzte 1785 der Sohn des Lords mit einem Heißluftballon ab. Dieser hatte zu seinem 21. Geburtstag eine Fahrt mit einem, damals noch sehr unbekannten Flugobjekt geschenkt bekommen. Beim Start rammte er den Schornstein einer Fabrik und entfachte einen Brand, der fasst die gesamte Stadt in Schutt in Asche legte. So kann sich Tullamore „rühmen“ der Ort mit dem ersten Luftverkehrsunsfall zu sein. Außerdem wurde der Phoenix nach dem Wiederaufbau Teil des Stadtwappens. Und als die Tullamore Destillerie nach über 60 Jahren wieder vor ca. 3 Jahren errichtet wurde, musste natürlich eine Spezialabfüllung mit dem Namen Phoenix auf dem Markt gebracht werden. Dazu gab es ein extrem süsses Porter. Bei vielen Teilnehmern kam die Assoziation mit Malzbier auf. Auch hier kam Barley Wine Hefe zum Einsatz, die zu einem kräftigen Alkoholgehalt von 7,2 % führte. Auch diese beiden Getränke passten gut zusammen, waren aber mir in der Kombination zu süss. Da sie sich beide gegenseitig unterstützten. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass diese Kombination bei vielen sehr gut ankommen könnte.
Nach dem Tasting bietete sich noch die Gelegenheit mit den beiden Referenten, aber auch mit den anderen Zuhörern sich auszutauschen. Ein wirklich gelungener Abend mit tollen Whiskeys, genialen Bieren und gelungenen Pairings. Jetzt wünscht man sich nur noch, dass man diese Biere zukünftig auch mal kaufen kann, um so zu Hause oder in der Kneipe seines Vertrauens ein D.E.W. AND A BREW zu genießen. Auf diesem Weg möchte ich mich sowohl bei Tullamore D.E.W. Und der Gaffel Brauerei für eine sehr gute und aufschlussreiche Veranstaltung bedanken.
Weitere Information zu Tullamore D.E.W. Findet Ihr hier

Weiter Informationen zur Gaffel Brauerei findet Ihr hier.

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The Moll Cocktail – die süffige Gangsterbraut 

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The Moll Cocktail – nach dem Savoy Cocktail Book

Wie Ihr bestimmt schon wisst, bin ich ein großer Fan der alten, teilweise vergessenen Cocktailrezepte. Und genau um so eins so es heute gehen – The Moll Cocktail. Schon der Begriff Moll – wird heute fast niemanden mehr etwas sagen. Speziell in den 20er Jahren war eine Moll – heute würde man sagen Gangsterbraut. Dieser Begriff wurde häufig in den Hard-Boiled Gangster und Dedektivegeschichten der 20er und 30er Jahre verwendet, die teilweise Grundlage für die Filme der schwaren Serie Hollywoods bildeten. Aber was hat das Ganze mit Cocktails zu tun.

Das Rezept entstammt dem Bar-Buch Klassiker The Savoy Cocktail Book aus den 30er Jahren. Wie sein großer Bruder der Negroni besteht er aus 3 Spirituosen mit gleichen Anteilen. Wobei hier anstatt des Campari, Sloe Gin verwendet wird. Außerdem wird das gewisse Etwas durch den Spritzer Orangebitter erzeugt. Das Originalrezept fordert trockenen französichen Wermut. Ich habe auf meinen Lieblingswermut dem Carpano Antico Classico zurückgegriffen. Außerdem gibt das Originalrezpet noch den Hinweis, dass man Zuckersirup bei Bedarf ergänzen kann. Ich für meinen Teil, habe darauf verzichtet, da sowohl der Sloe Gin, als auch der Wermut schon eine gewisse Süsse mitbringen.

Hier das Rezept

  • 30 ml Gin – im Original Plymouth Gin bei mir war es der Bombay Saphire
  • 30 ml Sloe Gin – ich verwandte den Haymans Sloe Gin
  • 30 ml French dry vermouth – bei mir der Carpano Antico Classico
  • 1 Dash Orangebitter – hier darauf achten, auch wirklich Orangebitter zu verwenden

Die Zutaten in ein mit gut Eis gefüllten Shaker geber und 30 Sekunden shaken, bis der Shaker schön beschlagen ist. Dann das Ganze in eine Cocktailschale abseihen. Deko braucht es bei mir eigentlich nicht. Aber hier würde ein wenig Orangenszeste bzw. Eine Orangespirale passen.

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Die Zutaten für den The Moll Cocktail

Ein wirklich gut drinkbarer Cocktail für alle, denen der Negroni zu bitter aber trotzdem eine herbe, bittere Note mögen. Speziell die Pflaumen und Orangennoten in dem Drink finde ich sehr lecker. Viel Spaß beim ausprobieren.

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Die Schule der Trunkenheit von der Viktoria Bar Berlin

Passend zum angekündigten verregneten Pfingstwochenende möchte ich Euch eine Buchempfehlung geben. Wie immer geht es natürlich im weitesten Sinne um Getränke, in diesem Fall um ein Barbuch. Jetzt denkt aber nicht gleich an einen dicken  Hochglanz-wälzer mit allerlei Cocktailfotografien und kurzen Rezepten. Nein es geht um das sehr interessante Buch „Die Schule der Trunkenheit“ der Viktoria Bar in Berlin. Was für ein gelungener Name. Ich finde der Name ist schon sehr passend gewählt. Wie schreibt Peter Richter so schön im Nachwort des Buches „Betrunken sein kann jeder. Aber Trunken? Sind nur Kenner.“ In der Berliner Viktoria Bar gibt es schon seit 2003 Spirituosenseminare. Diesen gehen weit über wie mache ich einen Martini oder einen anderen Klassiker heraus.

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Buchcover „Die Schule der Trunkenheit – Eine kurze Geschichte des gepflegten Genießens“

Es wird sich einer bestimmten Spirituose gewidmet. Zuerst schwerpunktmäßig die geschichtliche Entwicklung, die wichtigsten Eckdaten um dann konkret auf bestimmte Cocktailklassiker und ihre Entstehung, aber auch Anekdoten und Geschichten drum herum. Diese „Schulstunden“ für Barflys und Spirtuosenconnoisseure laufen meist so ab, das die Teilnehmer fünf Cocktails mit ein und derselben Basisspirituose – Brandy, Wodka, Whisky, Gin, Tequila, Rum oder Champagner – serviert bekommen. Bei Genuss dieser Cocktails erfährt man, wie sich diese Spirituose entwickelt hat und wie sie heute geschätzt wird. Neben der Herstellung, wird auch auf besondere berühmte Liebhaber dieser Spirituose und die berühmtesten Cocktails eingegagen. In 2013 hat sich dann das Team der Victoria Bar entschlossen den Unterrichtsstoff zwischen zwei Buchdeckel zu bannen.

Das Buch zeigt wie stark die Entwicklung der Menschheit mit der Geschichte des Alkohols verbunden ist. Getrunken wurde schon immer. Aber es ist doch sehr interessant wie sich Zivilisationen und Alkohol miteinander aber auch gegensätzlich entwickelten. Angefangen bei den Sumerern mit ihrem Bier, über die Bedeutung von Alkohol in verschiedenen Kriegen bis hin zur Prohibition in den USA. Dieses Buch liefert so viel Hintergrundwissen, aber auch Insider und gute Geschichten, dass man damit mehrere Abende in seiner Lieblingsbar die Leute unterhalten kann.

Mit sieben verschiedene Getränke, angefangen vom Brandy, Whisk(e)y, Tequilla, Rum, Gin und Vodka  bis hin zu Champagner, werden die wichtigsten Cocktailgrundbestandteile durchgesprochen. Dabei fand ich besonders die Getränke interessant, die mir bisher nicht ganz so nahe stehen. So fand ich z.B. die Verbindung  der mexikanischen Revoluzionen mit der Tequillaproduktion ganz spannend. Oder die Geschichte, dass die russische Revolution ein Champagnerhaus in den Ruin stürzte, sehr interessant. Oder dass Willi Brandt ein großer Weinbrandtrinker war und mit seiner Trinkfestigkeit so gar den russischen Botschafter beeindruckte. Wirklich eine Vielzahl von interessanten Geschichten aber auch geschichtlichen Verbindungen. Als kleinen Zusatznutzen werden am Ende des Buches alle Cocktail-Rezepte die im Buch aufgeführt sind, auch noch abgedruckt. Hier findet Ihr entsprechend die Zutaten und eine kleine Mix-Anleitung. So dass man auf ein paar Seiten die 50 Cocktailklassiker auch noch findet.

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Innenseite mit schönen Illustrationen von Angela Dwyer

Insgesamt kann ich das Buch jedem Bar- Cocktail- und Spirituoseninteressierten ans Herz legen. Eigentlich eine Art Grundlagenbuch für jeden Fan des gepflegten Trinkens. Das Buch ist wunderbar leicht zu lesen, man lernt quasi gut amüsiert. Wer ein Nachschlagewerk für die einzelnen Spirituosen oder ein historisch ganz korrektes Werk erwartet sollte dagegen die Finger von lassen. Daumen hoch für dieses Buch. Auch wenn es schon von 2013 ist, sollte man es im gut sortierten Buchhandel oder im Internet bekommen.

Viktoria Bar
Schule der Trunkenheit –
Ein kurze Geschichte des gepflegten Genießens
254 Seiten
Veröffentlichung: 2013
Metrolit Verlag
ISBN: 978-3-8943-0323-5
Preis: 19,95 €

 

 

 

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Besuch beim Craftbeer Festival Düsseldorf

Diesmal geht es um eine wirklich wunderbare Craftbeermesse. Das Craftbeer Festival Düsseldorf fand im letzten September zum ersten mal statt, und war ein großer Erfolg. Am Wochenende vor dem 1. Mai ging es in die 2. Runde. Wieder auf dem Gelände von BrauArt Britische Biere in der Nähe des Düsseldorfer Volksgarten. Da ich beim ersten Mal nicht konnte, war es für mich diesmal die Premiere. Um eine solche Messe zu stemmen, haben sich zwei Düsseldorfer (Craftbeer)Lokalgrößen zusammen getan. Da wäre der Off-, Online- und Großhandelsshop BrauArt Britische Biere. Die Jungs von BrauArt habe ich schon auf ein oder zwei anderen Veranstaltungen kennengelernt und weiß sie als größter Anbieter für britische Biere in Deutschland sehr zu schätzen. Außerdem sind sie die einzigen, die das wirklich abgefahrene „Wells Sticky Toffee Pudding Ale“ nach Deutschland importieren. Wenn ihr mal ein Nachspeisenbier sucht – das ist es.  Daneben braucht man für so eine Veranstaltung natürlich auch Frauenpower. So haben sie diese Veranstaltung zusammen mit den Mädels vom Onlineshop Crafters.Beer ins Leben gerufen. Es ist toll mitzuerleben mit was für einen Enthusiasmus Sina und Triena beim Thema Bier aktiv sind. Und es ist doch immer sehr erfrischend in dieser Männerdomäne auch Frauen zu treffen, die für das Thema Craftbeer brennen.

Samstagnachmittag sind daher neben mir, meine Herzallerliebste und der Bonner Kneipen- und Craftbeerblogger WelovePubs bei strahlenden Wetter nach Düsseldorf gefahren. Da direkt am Volksgarten gelegen, war auch die Anfahrt mit Öffis sehr einfach zu bewerkstelligen. Das Gelände, das sich die Brauart mit dem Fisch- und Delikattes-Laden Emmafisch teilt, ist wie geschaffen für einen solchen Event. So haben ca. 2/3 der Aussteller draußen einen Platz gefunden. Da das Wetter für ein Open Air wie geschaffen war, hielt sich auch ein Großteil der Gäste draußen auf. Daneben wurde auch noch ein Teil der Halle mit Ausstellern besetzt. Dabei fühlt man sich aber nicht wie in einer normalen Lagerhalle.

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Der tolle Eingangsbereich von BrauArt

Nein schon der Eingangsbereich mit dem Shop, bietet mit dem leuchtendem Grün und einem überdimensionalen Lüster einen tollen Blickfang. Dazu sorgen noch viele Flachen, Plakate und ungewöhnliche Lampen und Dekorationen für eine gemütliche Atmosphäre. Im hinteren Bereich hat man auch ordentlich mit Farbe und großen Plakaten und  Karten gearbeitet. Toll wie sie eine Halle zu einer gemütlichen Location umgewandelt haben. Die Messe war wirklich gut besucht. Was auffiel – Craftbeer ist eindeutig für jüngeres Publikum. Und auch viele Frauen können sich für die spannende und abwechslungsreiche Welt des Craftbeeres begeistern.

Insgesamt empfand ich es sehr erfrischend, dass immer mehr Frauen auch hinter den Ständen und als Brauerinnen anzutreffen sind. So wartete das kleine Freiburg schon mit vier Craftbeerbrauereien auf, von denen zwei komplett weiblich geführt werden. So viel gleich der Stand von „Emma – Bier ohne Bart“ auf. Allein den Namen finde ich richtig gut gelungen. Die One-Woman Brauerei war mit zwei, wie ich sagen muss sehr gelungenen Bieren vertreten.

So hatte sie ein Kuckucks Rot ein Black Forest Amber Ale aus der Flasche und ein Zapotopaz ein fruchtig bitteres Strong Ale eingebraut mit australischen Topaz Hopfen vom Fass dabei. Ein weiterer Sud ist im Moment noch in Arbeit. Ich mochte beide sehr gern, aber das Zapo war eines meiner Highlights auf dem Festival. Die 8,2 % Alkohol hat man fast nicht geschmeckt, was natürlich extrem gefährlich sein kann.

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Brauer von Trouble Bering aus Kildare, Irland

Besonders gelungen fand ich bei dieser Veranstaltung, das der Brauer in den Mittelpunkt gerückt wurde. So das man fast an jedem Stand mit dem Brauer persönlich über sein Bier sprechen konnte. Und nicht wie bei vielen anderen Messen, auf denen häufig nur noch Händlern oder Agenturen vertreten sind. Durch ihre gute Beziehungen konnten die Veranstalter auch viele britische und irische Brauereien inklusive ihrer Braumeister nach Deutschland holen.  Ca. 20 Brauereien waren vor Ort zu sehen und über 80 Biere konnte man verkosten. Nicht mitgezählt habe ich die Möglichkeit diverse andere Biere direkt aus dem Brauart zu kaufen.

Aber auch für das weibliche Wohl wurde gesorgt. Neben leckeren Burgern, gab es auch noch originale Cornish Pasties in unterschiedlichen Variationen. Außerdem konnte man neben an bei EmmaFisch einen sehr gelungene Chorizzo-Burger essen.

Ich finde an einem solchen Tag ist es immer schwierig eine Bewertung abzugeben. Denn nur eins der verkosteten Biere in einer durchschnittlichen deutschen Kneipe und man wäre glücklich. Aber so hat man hier die Qual der Wahl. Und dabei gibt es dann auch das ein oder andere Bier, dass dann nicht ganz so lecker ist.

Cooles Dosendesign aus England

Cooles Dosen-Design aus England  

Da die Aufzählung aller Brauereien und probierten Biere den Rahmen sprengen würde, möchte ich hier nur meine absolute Highlights aufzählen. Da war z.B. das Full Fathom 5 von North Brewing aus Leeds. Ein wirklich gelungenes Coconut-Coffee-Stout, bei dem sowohl die Kokosnuss als auch der Kaffee mittels Infusion ins Bier kommt. Hat schon ein wenig was von Bierbounty. Nocheinmal zurück zum Thema Brauen und Frauen. Die Malt & Hops eine weitere Frauen-Craftbeerbrauerei. Wie auch Emma sind die beiden Brauerinnen Seiteneinsteiger und mit absoluten Entusiasmus dabei. Sie hatten ein sehr erfrischendes Fresh Daisy Pale Ale am Zapfhahn.

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Biere der Boyne Bering aus Drogheda, Irland

Besonders habe ich mich über die Teilnahme der Boyne Brewery gefreut. Diese hatte ich im letzten Jahr auf meiner Wales/Irland/ Schottland-Tour besichtigt. Hier könnt Ihr noch mal den Beitrag dazu lesen. Damals haben wir vor allem die noch im Bau befindliche Boann Destillerie besichtigt. Im Anschluss durften wir auch die im hinteren Bereich liegende Boyne Brewery mit der Flaschenabfüllung anschauen. Leider kamen wir damals nicht dazu, auch eines der Biere zu probieren. Dies konnte ich jetzt in Düsseldorf endlich nachholen.

Ebenfalls aus Irland genauer gesagt aus Kildare war Trouble Brewing mit einem Graffiti Pale Ale vertreten. Obwohl nur 3,6 % war es extrem vollmundig und der Hopfen super eingebunden.

Ebenfalls begeistert hat mich die Kraftbierwerkstatt aus Böblingen. Die schon eine recht große Auswahl an spannenden Bieren dabei hatten. Diese waren auch einige der wenigen Brauereien, deren Flaschen mir schon im Einzelhandel über den Weg gelaufen sind. Dies hing damit zusammen, das ihr örtlicher Großhändler bundesweit private Edekaläden beliefert. So hatte ich das markante „K“ schon bei Edeka Mohr in Bonn gesehen. Sie hatten neben ihren Flaschenbieren auch zwei Sondersude dabei. Das Chillibier war leider schon aus gewesen. Aber das Rauchbier war wirklich gelungen, da es sich von den klassischen Bamberger Bieren unterschied, und eben nicht nur nach Schinken geschmeckt hat. Eine ganz dezente Rauchnote die das Bier und den Hopfen nicht überlagerte.

Zum Abschluss noch ein wirkliches „Nachtischbier“ – von der Bierfabrik aus Berlin. Diese sind mir auf Grund ihres „SchabrakentaBiers“ schon in Köln auf dem „Festival der Bierkulturen“ aufgefallen. Das nette daran, dass sie sogar ein Teil des Geldes aus dem Verkauf dieses Bieres, zum Erhalt des vom Aussterben bedrohten Tarpires spenden. Das Bier was mich von ihnen aber wirklich umgehauen hat, war ihr Marple Walnut Stout. Hier kam u.a. auch Ahornsirup zum Einsatz. Absolut karamellig und lecker, aber nur in kleinen Mengen zu genießen.

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Sina von den Crafters – einem der Veranstalter

Es war ein wirklich gelungene Veranstaltung. Die Location, das Wetter und die Gäste – alles passte. Nochmal Danke an Sina und die Teams von Crafters und BrauArt für die wirklich gelungene Brauerei bzw. Bier-Auswahl und die perfekte Organisation. Da muss man nächstes Jahr auf jeden Fall dabei sein. Wer weitere Informationen über das Festival erhalten will und den Termin für das nächste Festival erfahren will, kann sich hier über das Craftbeerfestival informieren.

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Gut gelaunte Gäste bei Abendstimmung


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Ale Mania aus Bonn


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Laboratorium aus Cottbus 


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Die Biere von Malt & Hops aus Freiburg

 

 

 

 

 

 

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Bierstillleben

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Die wiederentstandene Destille – Besuch bei Annandale

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Am Eingang zu Annandale

Nach langer Zeit bin ich endlich wieder dazu gekommen, einen neuen Artikel zu veröffentlichen. Wie einige von Euch auf meinen Sozialen Medien gelesen haben, war ich Ende März/Anfang April mal wieder in Schottland. Schwerpunkt war diesmal mit Freunden zusammen nochmals die Insel Islay  zu besuchen. Wer will, kann hier nochmal die Berichte von meinem letzten Aufenthalt im November 2015 lesen. Diesmal waren wir mit eigenem Auto unterwegs. Da wir mit der Fähre über Newcastle angereist sind, bot es sich an, bei der „neuen“ Destille Annandale einen Stopp zu machen. Und was wir da gesehen haben, war so unglaublich pittoresk und gut restauriert, dass wir uns trotz knapper Zeit spontan zu einer Führung hinreißen ließen. Die Anandale Destillerie liegt in den Lowlands und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Hatte ich nicht oben von der neuen Destille gesprochen. Richtig, denn das besondere an Anandale ist, dass es sie ursprünglich seit 1924 nicht mehr gibt. Und erst in 2014 gab es eine Wiedergeburt.

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Das Visitorcentre

Die Geschichte soll sich wie folgt zu getragen haben. Gegründet wurde sie 1830 von George Donald.  Sie hatte unterschiedliche Besitzer und ab 1893 gehörte sie zum Getränkeriesen Johnny Walker. Obwohl eine Lowland-Brennerei produzierte sie schon damals getorften Whisky. Dies hing damit zusammen, dass die Gegend um Annan reich an Torfvorkommen ist. Und warum nicht auf die Rohstoffe vor der Haustür zurückgreifen. So bildete der Whisky von Annandale in der damaligen Zeit einen Teil des Johnny Walker Whisky.

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Der Plan der ursprünglichen Destile um 1900

Im großen Destilleriesterben in den 20er Jahren musste auch Annandale seine Tore schließen. Einzig die vorab schon existierende Farm blieb weiter bestehen und nutzte teilweise die Gebäude. Das Schicksal vieler dieser „verlorenen“ Destillen wird  in dem sehr empfehlenswerten Buch „Scotch Missed: Lost Distilleries of Scotland“ beschrieben. Dies hat auch Professor David Thomson gelesen und sich Mitte 2007 zu den Ruinen von Anandale begeben. Er hatte sich gleich in den Ort und die historischen Bauten verliebt. Speziell der Kiln war für seine lange Nichtnutzung noch recht gut erhalten. Und so entstand die Idee diese Destille an seiner ursprünglichen Stelle wieder zu beleben. Er kaufte das Gelände und nach einigen Jahren der Planung wurde ab 2011 mit dem Wiederaufbau  begonnen. Am 15.11.2014 war es dann soweit. Der erste New Spirit floss nach über 80 Jahren aus den Stills der Anandale Destillerie.

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Die Destille im heutigen Zustand

Und was für ein Schmuckstück sie hier (wieder)geschaffen haben. Schon bei Ankunft im Visitorcenter ist man beeindruckt von dem Gemäuer. Besonders fallen die ausgefallenen Holzmöbel ins Auge. Diese sind alle irgendwie ungerade eckig, als hätte jemand eine Viereck-Phobie. In diesen gemütlichen Räumlichkeiten kann man auch sehr gut essen und auch schon erste Whiskydevotionalien kann man käuflich erwerben.

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Die Destille vor dem Wiederaufbau

Auch der Auslöser für den Wiederaufbau, das Buch der verlorenen schottischen Destillen ist mittlerweile in seiner 4. Auflage, mit der wiedereröffneten Annandale Destille hier zu bekommen. Nach einer kleinen Stärkung bekamen wir drei eine Privatführung. Wir starteten im Innenhof. Hier lies Prof. Thomson mit Unterstützung der Uni Glasgow archäologische Ausgrabungen vornehmen. Nun kann man dort die alten Standplätze der Stills und die darunterliegenden Gänge zur Befeuerung erkennen.

Die archeologischen Ausgrabungen

Archäologische Ausgrabungen

rBei herrlichen Sonnenwetter erklärte unser Führer James einiges zur Geschichte der Destille. Auch zeigte er uns Bilder der Brennerei vor der Renovierung. Danach war unsere Bewunderung noch größer. Der Haupteingang befindet sich direkt unterhalb des Kilns. Dieser ist zwar restauriert, wird aber leider nicht mehr genutzt wird. Hier ist jetzt der Empfangsraum und ein großes Treppenhaus zur Destille. Hier hat man in Zusammenarbeit mit einem lokalen Kunsthandwerker einem ausgefallenen Handlauf installiert. In der eigentlichen Destille übernahm dann Caroline das Zepter und führte uns durch die einzelnen Etappen der Whiskyherstellung.

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Die Washbacks

Auch bei der Ausstattung griff man teilweise auf alte Schmuckstücke zurück. So fand hier die alte Mühle der geschlossenen Caperdonich Destille, eine Porteus Mill aus den 60er Jahren, eine neue Heimat. Neben einer Mash tun gibt es sechs Wash backs natürlich aus Holz. An jedem Tag der Woche wird ein anderer Wash back genutzt. Nur am Sonntag wird nicht produziert.

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Stills mit einem Spiritsafe

Insgesamt arbeiten hier 5 Mitarbeiter. Im hinteren Bereich sieht man einen Wash Stil und zwei Spirit Stills. Da man hier sowohl getorfte, als auch ungetorften Alkohol produziert, hat man getrennte „low wines“ und „spirit receiver“. So kann es nicht zu Vermischungen kommen. Insgesamt stellen Sie pro Jahr ca. 100.000 l Alkohol her. Dabei jeweils 50.000 l getorften und 50.000 l ungetorften.

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Wir werden im Fasslager erwartet

Am Ende der Tour durften wir auch einen Blick in ein Warehouse werfen. Dort bekamen wir einen ersten Eindruck von den zukünftigen Whisky. Es gab je eine Probe eines ungetorften und eines getorften New Spirit. Diese tragen die schönen Namen Man o´Word (ungetorft) und Man o´Sword (getorft). Beide haben einen Bezug zu historischen Personen. So steht der mit einer Feder versehene Man o´Word für den schottischen Nationaldichter Robert Burns. Dieser war u.a. auch Annan als Whisky-Steuereintreiber tätig und wird wohl die Destille mehrere Male besucht haben. Der getorfte Whisky mit einem Schwert im Logo hat einen Bezug zu Robert the Bruce. Die beiden New Spirits waren schon recht vielversprechend. Besonders der getorfte Man o´Sword kann schon mit einigen jungen, wilden von Islay mithalten. Leider beziehen sie den Torf nicht mehr aus der Gegend, sondern bekommen ihn von weiter nördlich. Die beiden New Spirits konnte man als Sample auch käuflich erwerben. Diese sind in ihrer Aufmachung und im Design recht ungewöhnlich und fallen in jedem Regal sicherlich auf. Auch die Möglichkeit zum Fasskauf besteht bei Annandale noch. Leider ergab sich aber keine Möglichkeit, einen der gelagerten Spirits zu probieren. Aber eventuell kann man in diesem Jahr im November den ersten echten Whisky von Anandale kosten.

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Die New Spirits im auffälligem Flaschendesign

Ich bin sehr gespannt, wie sich diese kleine unabhängige Destille entwickeln wird. Ich kann nur jeden empfehlen, der in der Gegend oder auf dem Weg nach Glasgow (von Newcastle) ist, einen Abstecher zu Annandale zu machen. Die Anlage ist wirklich toll restauriert und liegt wirklich idyllisch. Mir geht bei solchen kleinen und engagierten Destillen immer das Herz auf. Ich drücke den Leuten von Annandale wirklich die Daumen und freue mich schon auf spannende Whiskys.

Wer mehr über Annandale, Öffnungszeiten und die Anfahrt erfahren möchte, kann hier nach schauen. www.annandaledistillery.com

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Der zweite Spiritsafe

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Ein außergewöhnliches Tor

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Eines der alten Lagerhäuser

Ein Kommentar

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Besuch in der deutschen Craftbeerhauptstadt

Mitte Januar war ich für ein verlängertes Wochenende in Berlin. Und da ich schon eine ganze Weile nicht mehr hier war, nutzte ich die Gelegenheit die neuen Craftbeer-Hotspots, zu besuchen. Zuerst war ich in der Markthalle 9 in Kreuzberg. Nicht unbedingt nur ein Zentrum für Craftbeer, sondern ganz allgemein eine wundervolle alte Markthalle. Diese wurde vor ca. 6 Jahren wieder wachgeküsst und ihrer alten Bestimmung zugeführt.  Hier kann man sowohl klassisch seine Einkäufe erledigen, aber auch viele Delikatessen und Kleinigkeiten gleich vor Ort essen. Dabei reicht das Angebot von Austern, über Burger, selbstgemachte Pasta, bis hin zu veganen Kuchen.

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Große Auswahl an Ständen in der Markthalle 9

Und was hat das alles mit Craftbeer zu tun. Direkt in den Kellerräumen der Markthalle 9 gibt es die kleine aber feine Brauerei Heidenpeters. Diese existiert seit 2012, als die Betreiber der Markthalle den damaligen Hobbybrauer Johannes Heidenpeter überzeugen konnten, in den ehemaligen Räumen einer Metzgerei seine Brauerei zu eröffnen. Aber nicht nur die Brauerei ist hier vor Ort, es gibt auch im Eckbereich einen kleinen Ausschank, wo man insgesamt 4 verschiedene Biere von Heidenpeters probieren kann. Ich habe das Heidenpeters American IPA probiert. Und so konnte ich mit einem leckeren Bier in der Hand, durch die Markthalle schlendern und die Auslagen begutachten.  Ein wirklich sehr süffiges IPA, bei dem der Hopfen nicht direkt anklopft, aber eine wunderbare Grapefruit-Nase mitbringt. Ein wirklich leckeres Bier, dass ich in einer tollen Atmosphäre genießen konnte.

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Ein frisch gezapftes Heidenpeters American IPA

Wer mehr über die Markthalle 9 erfahren möchte, dem empfehle ich den sehr interessanten Blog von Askan den Food & Farmers Markets Blog.

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Die „Trinkhalle“ der Stone Brauerei Berlin

Nachdem ich ausgiebig durch die Markthalle 9 geschlendert bin, wollte ich noch zum derzeit, interessantesten Platz für Craftbeer in Berlin – die neue Stone Brewing Brauerei. Ich hatte schon einiges gehört und wollte unbedingt selbst mal vorbeischauen. Die erste Herausforderung für mich war dorthin mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu gelangen. Auf ihrer Website empfehlen sie bis zur S-Bahnhaltestelle Attila-Straße zu fahren und von dort in 15 – 20 Minuten zu Fuß hinzuwandern. Was im Sommer bestimmt ein Vergnügen ist, stellte es sich im Januar als recht mühsam dar. Auf dem Weg durch etliche Kleingartenkolonien ist zwar frei von Verkehr, aber leider weder befestigt noch geräumt, so dass es bei vereisten Boden recht anstrengend war. Außerdem gibt es auf der gesamten Strecke so gut wie keine Beleuchtung, was Abends nicht für den Weg spricht. Ich habe daher auf dem Rückweg den Bus genommen. Dieser fährt fußläufig ca. 5 min von der Brauerei entfernt ab. Nachdem ich den Weg geschafft hatte, war ich von der Größe der Analage schon recht beeindruckt. Die Brauerei befindet sich nämlich in der denkmalgeschützten Halle des ehemaligen Gaswerks Berlin Mariendorf.  Das gesamte Gebäude stammt aus dem Jahre 1902 und wie ich im Nachhinein erfahren habe, dauerte es fast 4 Jahre, bis alle Denkmalschutz-Auflagen erfüllt worden sind.

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Gemütliche Sitzecken

Die Außenanlagen waren der Witterung entsprechend natürlich nicht in Benutzung. Ich kann mir aber vorstellen, dass es absolut genial sein muss, hier in einer lauen Sommernacht zu sitzen. Wenn man in die Halle reinkommt, gibt es erstmal eine Art Vorhalle, in der ein Empfangstresen steht. Dort ist auch der obligatorische Fanshop mit Getränken, Klamotten und anderen Devotionalien von  Stone Brewing. Und dann kommt man in die große Halle – wow was für Dimensionen. Hier hat man nicht gekleckert, sondern geklotzt. Gut 25 Mio. Euro wurden hier insgesamt investiert. Auf der linken Seite befindet sich die Brauerei, die durch eine große Glaswand abgetrennt ist. Der ganze restliche Teil ist eine großzügige Fläche zum Sitzen, Essen, Biertrinken und verweilen. Überall sind große Holzbalken und andere natürliche Materialien um die Bereiche voneinander abzutrennen. Gleich rechts in der großen Halle befindet sich die große Theke, die mit auf jeder Seite ca. 30 Zapfhähnen! aufwartet. Dahinter ist eine große Freitreppe, die man mit vielen gemütlichen Sitzmöglichkeiten ausgestattet hat. Auf der oberen Etage hat man einen schönen Überblick über die ganze Halle und findet weitere gemütliche Sitzgelegenheiten. Einziger Wermutstropfen ist, dass man sich hier oben selbstbedienen muss. Was bei der Größe der Anlage aber mehr als verständlich ist.

Hinter der Bar gibt es noch einen Durchgang zu einem weiteren Raum dem Bibliotheks- oder Kaminzimmer. Dieser separate Raum hat noch eine weitere kleine Bar und wird häufig für die Einführungen zu den Brauereiführungen genutzt. Wie ich auch später erfahren habe, war es auch der erste fertiggestellte Raum in der neuen Brauerei. Er wurde im März letzten Jahres zuerst restauriert. Und ab April 2016 begann man mit dem eigentlichen Brauen. Und ab Sommer war dann auch das Restaurant und der Schankraum für Publikum geöffnet. Da ich natürlich auch die Brauerei von innen und nicht nur durch die Scheibe besichtigen wollte, buchte ich noch eine Führung. Diese werden mehrmals täglich sowohl auf Deutsch als auch in Englisch angeboten. Da die nächste deutsche Tour schon ausgebucht war, buchte ich die englische. Sie kostet sehr faire 3 € und lohnt sich auf alle Fälle. Man wird 45 – 60 Minuten herumgeführt, darf danach noch 3 verschiedene Biere verköstigen und bekommt noch ein Nosingglas als Geschenk.

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Reid erklärt den Brauprozess

Uns führte Reid durch die Brauerei. Der Amerikaner ist erst seit Sommer 2016 hier, führte aber durch die Brauerei wie ein alter Hase und war mit großen Enthusiasmus dabei. Die Berliner Brauerei ist mittlerweile die dritte Brauerei von Stone Brewing. Das Hauptwerk in San Diego wurde vor ca. 10 Jahren eröffnet. Ende 2016 wurde noch eine Brauerei in Richmond eröffnet. Auch wenn man es bei den Ausmaßen kaum glauben mag, ist die Berliner die kleinste Brauerei der Dreien. Da man schon vorher Bier nach Deutschland und Europa exportiert hatte, kam man vor ca. 4 Jahren auf die Idee, warum nicht gleich eine Brauerei vor Ort bauen. Die Wahl auf Berlin fiel vor allem des Standorts wegen. Riesiger Einzugsbereich, gute Verkehrsanbindung und die zentrale Lage in Europa. Und dann hat bestimmt auch noch die Craftbeerszene in Berlin  eine Rolle gespielt.

Die meisten Biersorten in Berlin sind identisch zu denen in San Diego, wobei der Hauptunterschied durch das Wasser ausgemacht wird. Das Berliner Wasser ist weicher und wie Reid uns verraten hat, sogar noch besser zum Brauen geeignet. Die Gerste kommt größtenteils aus Deutschland, beim Hopfen greift man fast ausschließlich auf US-Hopfen zurück. Aber auch erste Testsude mit deutschen Hopfen wurden schon versucht. Um diese Testsude im kleinen Stil und auch eigenes Bier nur für den Verkauf vor Ort produzieren muss, baute man neben der eigentlichen Brauerei, noch eine Experimentier-Brauanlage mit auch schon beeindruckenden 600 l Menge pro Braugang.

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Hier wird Berliner Weiße hergestellt

Dagegen schafft die große Anlage schon 10.000 l pro Brauvorgang und das bei 3 Durchläufen pro Tag und das an 5 Tagen die Woche. Da kommt schon einiges an Bier zusammen. Alles wirkte auf mich schon ein wenig  industriell und ist komplett computergesteuert. Wir wurden durch die einzelnen Stationen der Bierherstellung geführt. Interessant fand ich die angeschlossene Turbine am Läutertank, womit man die Energie zum Erhitzen wiederverwendete. Da sie fast nie Flaschengärung durchführen nutzen sie zwei Fermentationstanks. Der zweite Tank kann auch bei dem sogenannten Dryhopping genutzt werden. Auffällig war auch ein kleiner Steinbottich. Dieser wird für die Gärung von Sauerbieren,  im speziellen zur Herstellung von Berliner Weiße genutzt. Wie wir erfahren haben, scheinen die Bakterien in Steingefäßen besser als in Stahltanks zu funktionieren. Insgesamt ist es schon eine wirkliche beeindruckende Anlage, die aber nur noch wenig mit der romantischen Vorstellung der „Hobbycraftbeer“-Herstellung  zu tun haben.

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Der Start der Bierverköstigung mit einem IPA

Dann ging es noch zu einer kurzen Verkostung. Dort wollte uns Reid neben den bekanntesten Bieren von Stone auch deren Vielfalt näher bringen. Gestartet haben wir mit dem Megaseller von Stone dem Stone IPA. Dies hat für Stone „nur 6,8 % Alkohol“ und eine IBU-Zahl von 77. Das war mal eine ordentliche Hopfenbombe. Hier kamen Magnum, Centennial und Chiinook  Hopfen zum Einsatz. Als nächstes kam dann ein komplett anders schmeckendes Bier ins Glas. Dachten wir zu mindestens, aber es war das gleiche Bier, nur dass hier eine andere Hefe zum Einsatz kam. So hatte das sogenannte Calibelgique IPA die klassische belgische Bier-Note, die man eher von einem Double oder Tripple kennt. Da waren Aromen von Banane und Lemongras zu schmecken. Aber die klassischen IPA-Fruchtaromen, vom Stone IPA waren fast nicht mehr wahrnehmbar. Am Schluss kam dann noch ein ursprünglich missglückter Bierversuch ins Glas – das Arrogant Bastard Ale. Beim ersten Brauvorgang 1997 sollte es ursprünglich ein Red Ale werden. Das Ergebnis war aber etwas ganz anderes geworden. Es war viel bitterer, wies aber eine komplexe Karamell-Note auf. Das „missglückte“ Bier kam so gut an, dass es in die Standardrange aufgenommen wurde und mittlerweile das meistverkaufte Fassbier von Stone darstellt.

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Craftbeer-Himmel – 60 Biere vom Fass

Dann wurde es langsam Zeit, wieder nach Berlin rein zu fahren. Ein toller Tag neigte sich dem Ende zu. Ich kann nur jeden empfehlen, der in der Hauptstadt ist oder plant hinzufahren sowohl die Markthalle 9 als auch Stone zu besichtigen. Beides sind Highlights für jeden Biertrinker, aber auch Fans von Industriekultur und leckeren Essen kommen hier auf ihre Kosten. Nähere Informationen zu Stone Brewing wie z.B. Öffnungszeiten, Touren, produzierten Bieren etc. findet Ihr auf der Website http://www.stonebrewing.eu

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Frohe Weihnachten

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Hallo Ihr Lieben,

ich wünsche Euch wundervolle Weihnachtstage. Lasst Euch nicht zu viel stressen und überrascht Eure Lieben doch mal mit einem leckeren Weihnachtscocktail oder einem selbstgemachten Glühwein. Eine schöne Zeit Euch allen.

Leo

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MoCo – der etwas andere Kaffeelikör

img_1083Der heutige Beitrag soll um eine für mich er untypische Spirituose gehen – um Likör. Aber nicht irgendein Likör sondern speziell für mich als Kaffeeliebhaber einen Kaffeelikör. Am Anfang war ich doch ein wenig skeptisch, da mir Liköre häufig zu süss sind. Aber bei mir zählt ja immer das Motto: erst probieren und dann ein Urteil fällen. Außerdem geht es um einen relativ neuen Likör – dem MoCo Kaffeelikör der von drei Studenten aus Pirmasens entwickelt wurde. Die drei, die Brüder Denis und Philipp Hach und Jens Fischer, waren schon früher mit ihrem selbst erstellten Likör der Hit von vielen Partys. Und nachdem sie festgestellt hatten, wie gut der Likör ankam, war die Idee einer eigenen Firma geboren. Nach einigem Experimentieren und Tüfteln war es Mitte 2015 so weit, dass sie die eine eigene Firma für die Kaffeelikörproduktion und -vermarktung gegründet haben.

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Das schön gestaltete Logo

Die Flasche ist schon ein besonderer Hingucker. Alles ist in Braun gehalten. Blickfang ist das „Maskottchen“ ein Affe der ein Auge schließt. Irgendwie erinnert er mich an meine Kindheit – ich hatte einen Comic in dem ein ähnlicher Affe vorkam. Ich kann zwar nicht sagen woher, jedenfalls war mir daher schon die Flasche und die Aufmachung sympathisch. Immer wenn die Flasche vor mir steht, habe ich das Gefühl der Affe zwinkert mir zu und will mir sagen, trinke doch noch einen. Was wiederum zu dem Slogan „Leave the ordinary world behind“ passt. Das Besondere an dem Likör ist, dass er komplett per Hand gemacht wird und der verwendete Kaffee einerseits aus biologischen Anbau kommt und noch dazu fair gehandelt wurde. Da keine Sahne oder ähnliches in dem Likör ist, kann er auch geöffnet lange aufbewahrt werden. Aber genug zu den Rahmenbedingungen, kommen wir zum Wichtigsten – dem Geschmack.

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Pur genossen schon ganz lecker

So habe ich mich an einem kalten, regenreichen Sonntagnachmittag hingesetzt um den Likör zu probieren. Natürlich zuerst bei Zimmertemperatur im Nosingglas. Was zuerst auffällt ist eine wunderbare Kaffeenote. Es hat mich so ein wenig an meinem Pisco mit Kaffeeinfusion erinnert. Da muss schon einiges an Kaffee drin sein, damit man ein solches Aroma erzeugt wird. Dann der erste Schluck das Kaffeearoma bleibt im Vordergrund, aber auch ein wenig Schoko/Kakao-aromen sind spürbar. Besonders stark habe ich eine recht süsse Karamellnote wahrgenommen. Durch seine weichen 26 % Alkohol ist er sehr sanft auf der Zunge. Die Süsse bleibt auch im Mund. Und im Abgang spürt man noch mal den Kaffee und die Süsse bleibt erhalten. Sehr leckerer Likör, wenn auch mir persönlich ein wenig zu süß. Dies hängt aber auch damit zusammen, dass ich nicht wirklich ein Likörfan bin. Aber für Kaffee – und/oder Likörliebhaber stellt der MoCo z.B. einen leckeren Aperitif dar. Um der Süsse zu begegnen, habe ich ihn dann mit ein wenig Eis probiert. Und die Eiswürfel haben wirklich ein wenig der Süsse wegenommen, die ein wenig in den Hintergrund trat. Gleichzeitig kamen die Kaffee- und Schokoladenaroma stärker zum Vorschein. Ich persönlich würde daher den MoCo auf Eis empfehlen. Aber natürlich sollte es jeder selbst für sich ausprobieren.

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Der MoCo auf Eis – ein Genuss

Das Schöne an einem Likör ist, dass man ihn wunderbar für Cocktails verwenden kann. Ich muss gestehen, sonst würde eine Flasche Likör bei mir sehr lange im Regal stehen. Damit man nicht lange suchen muss, haben die drei Jungs aus Pirmasens auch einige  Cocktailempfehlungen  für den MoCo auf ihrer Website. Davon habe ich natürlich auch das eine oder andere ausprobiert. Leider sind viele der Rezepte, wenn auch für einen Kaffelikör nachvollziehbar, mit dem Bestandteil Sahne beschrieben. Bietet sich bei einem Kaffeelikör quasi an. Nur bin ich selbst nicht so der Fan von Sahnecocktails. So habe ich mich schwerpunktmäßig auf die anderen Cocktails konzentriert. Kann mir aber vorstellen, dass der MoCo gut mit Sahne kombinierbar ist. Als erstes versuchte ich als Tonic-Fan den Tonic-Moco. Ich emfand das als eine interessante Kombination, obwohl ich es mir persönlich als nicht so einfach vorstellte. Es ist schon eine gewagte Kombination aus süssen Kaffeearomen mit der Bitterkeit des Tonics und der Säure der Limette.

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Der Tonic-MoCo

Zutaten Tonic-Moco:

  • 4cl MoCo
  • 8cl Tonic Water
  • ½ Limette in Scheiben

Ich habe den MoCo in einen Tumbler auf Eis und Limettenscheiben dazu gegeben. Die Limetten habe ich auch ein wenig angemuddelt. Dann das Ganze mit Tonic auffüllen.

Wie soll ich das Ergebnis beschreiben. Für mich ist das ein ganz klarer Sommerdrink, der sehr erfrischend ist. Er ist wirklich gut trinkbar, aber meine Befürchtungen wurden bestätigt. Für mich war die Mischung aus Zitrus, Bitterkeit und Süsse irgendwie ein wenig unrund. Soll heißen die Aromen standen ein wenig nebeneinander und schufen keine gemeinsame Basis. Ein guter Cocktail, aber mein Favorit wird er wohl nicht.

Als nächstes versuchte ich ein Cocktail der beim Lesen schon Speichelfluss erzeugte – der Moco-Apfelkuchen. Ich finde der passt so wunderbar in die Weihnachts- bzw. Winterzeit – das man ihn eigentlich auf Weihnachtsmärkten anbieten sollte.

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Absolut leckeres Wintergetränk der MoCo-Apfelkuchen

Rezept Moco-Apfelkuchen:

  • 4cl MoCo
  • 12cl naturtrüber Apfelsaft
  • Zimtpulver

Zuerst erhitzt man den Apfelsaft, nicht kochen! Den MoCo füllt man in eine Tasse und gießt den heißen Apfelsaft dazu. Und zum Schluss gibt man noch Zimt dazu. Hier kann man nach persönlichen Vorlieben richten. Ordentlich umrühren, damit sich der Zimt auflöst. Und dann einfach nur genießen. Eine wirklich geniale Mischung für die ich jeden noch so guten Glühwein, Grog und Konsorten stehen lassen würde. Diese Kombination ist wirklich eine absolute Empfehlung.

Nach dem Wintertraum probierte ich jetzt wieder eher etwas sommerliches. Ein absoluter Muntermacher der unter anderem mit Wodka gemacht wird. Und hier kommt neben dem vorhandenen Koffein des Kaffelikörs noch zusätzlich richtiger Kaffee zum Einsatz. In diesem Fall setzt man Espresso ein.

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Ein leckerer Muntermacher der MoCo Espresso Martin

Rezept: MoCo Espresso Martini

  • 3cl MoCo
  • 3cl Vanilla Vodka (ich habe normalen Vodka verwendet)
  • Zuckersirup (je nach Geschmack, ich habe ca. 1 cl genommen)
  • 1 starker Espresso
  • Eiswürfel

Am besten den Espresso nach dem Aufbrühen abkühlen lassen oder mit den anderen Zutaten mittels  Eis runterkühlen lassen. Die anderen Zutaten MoCo, Vodka und Zuckersirup mit dem Espresso im Rührglas rühren und in ein vorgekühltes Spitzglas abseihen. Hier kommt der Kaffeelikör mit richtigen Kaffee in Berührung und die Mischung passt wirklich. Ein wunderbares Getränk, welches ich unbedingt empfehlen kann.

Natürlich musste ich selbst noch einen Cocktail ausprobieren, der nicht zu den Signature-Drinks von MoCo zählte. Ich entschied mich für einen Black Jack. Hier kommt zur Abwechselung mal ein Scotch Whisky (ok Irish Whiskey) und Cointreau zum Einsatz.

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Noch Ausbaufähig der Black Jack mit MoCo-Likör

Rezept: Black Jack

  • 3cl Scotch Whisky – ich nutzte einen 13 jährigen Irish Single Malt
  • 2cl MoCo Kaffeelikör
  • 1cl Cointreau
  • 1cl Zitronensaft

Die gesamten Zutaten auf Eis in einem Shaker und für ca. 20 Sekunden kräftig shaken. Dann das Ergebnis in ein gekühltes Martiniglas abseihen. Im Ansatz schon ganz interessant, aber leider nicht wirklich überzeugend. Hier muss ich wohl noch ein wenig ausprobieren. Eventuell sollte ich anstatt einen Bourbon-Fass gelagerten Whisky zu einem Sherry-Whisky greifen. Auch die Zitrone würde ich beim nächsten mal wohl eher weglassen. Hier muss ich nochmal ein wenig testen.

Insgesamt kann man den MoCo Likör wirklich vielseitig einsetzung und mit ihm sehr viel experimentieren. Speziell bei Cocktails mit Kaffee kommt er super zur Geltung. Auch die Mischung mit dem warmen Apfelsaft liefert ein wirklich großartiges Ergebnis. Auch kann ich mir Cocktails in der Kombination mit Sahne als sehr spannend vorstellen. Daher kann ich Euch als Likörnovize den MoCo wirklich ans Herz legen. Man bekommt einen vielseitig einsetzbaren Likör, der auch pur sehr lecker ist, komplett von Hand und auch noch mit Biomaterialien  hergestellt wird. Und hinter dem MoCo stecken drei Junge Menschen und kein großer unpersönlicher Konzern. Ihr bekommt den MoCo in einigen Onlineshops. Natürlich ist er auch in ausgewählten Einzelhandelsgeschäften erhältlich. Bei uns im Rheinland ist er noch nicht so stark vertreten, aber notfalls kann man ihn auch direkt in Pirmasens ordern. Oder Ihr schaut auf die Website. Dort findet Ihr eine Karte, in der alle Geschäfte und Bars verzeichnet sind, wo man den MoCo-Likör bekommen kann. Des weiteren bekommt Ihr dort noch Informationen zu den Machern des MoCos und die angesprochene ausführliche Cocktailliste. Von dieser habe ich den einen oder anderen Cocktail ausprobiert.

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Disclaimer: Der MoCo Kaffeelikör wurde mir von der Denis Hach, Philipp Hach und Jens Fischer GbR unentgeltlich zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür. Eine inhaltliche Beeinflussung des Textes fand nicht statt.

Infos zum Likör unter www.moco-likoer.de

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Die Bonner White Lady – ein Cocktail aus den 20er Jahren

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Die Weiße Bonner Lady 

Wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich immer auf der Suche nach neuen Cocktails bzw. Cocktailideen. Dabei greife ich gern auf alte Rezepte und vergessene Klassiker zurück. In diesem Beitrag soll es um einen der wichtigsten Cocktail der 20er Jahre gehen, der heute quasi komplett vergessen ist – den White Lady. Obwohl die klassischen Gin-Cocktails im Moment eine große Rennaicance haben, taucht die weiße Lady relativ selten auf. Was meiner Meinung sehr schade ist. Die White Lady ist ein klassischer Sour, der recht einfach herzustellen ist. Zu den Grundbestandteilen gehört nur Gin, ein Orangenlikör häufig Cointreau und Zitronensaft.

Bei diesem Cocktail ist die Herkunft gut belegt und begann mit einem Fehlschlag. Das Originalrezept wurde von dem berümten Barkeeper Harry MacElhone 1919 im Londoner Ciro’s Club erfunden. Der gebürtige Schotte dem man u.a. auch die Cocktails Bloody Mary und Sidecare zu schreibt, kreeirte die erste Lady aus Triple Sec und Creme de Mente. Was damals und auch heute ein wenig komisch anmutet. Er hatte nämlich keine Basisspirituose in seinem Cocktail, der nur aus zwei Likören gemacht wurde. Insgesamt muss er auch nicht so gut angekommen sein. Als er dann 1923 in Paris die berühmte Harry’s New York Bar gegründet hat, erinnerte er sich an seine Cocktailidee. In Anlehnung an seinen Sidebar ersetzte er den Minzlikör durch eine Spirituose, in diesem Fall Gin. Außerdem ersetzte er den Triple Sec durch Cointreau und schon war ein Klassiker entstanden. Richtig bekannt wurde er durch die Aufnahme in einen absoluten Klassiker der Cocktailliteratur – das Savoy Cocktail Book. Dieses wurde von Harry Craddock verfasst, der in seiner Zeit in der Savoy Bar die White Lady mit auf die Karte nahm. Im Laufe der Jahre fügte man neben dem Zitronensaft auch ab und zu Eiweiß dazu, das den Drink noch ein wenig schaumiger machte.

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Methode zum schnellen Abkühlen von Spitzkelchen

Hier das Originalrezept nach Harry MacElhone:

  • 2.5 cl Mente-Pastille
  • 5 cl Triple Sec
  • 2.5 cl frischer Zitronensaft

Ich habe die abgewandelte Version hergestellt. Dabei wird wie oben geschrieben Gin anstatt Mente genommen und die Menge des Orangenlikörs heruntergesetzt. Ihr wundert Euch bestimmt über die Überschrift – was hat das Ganze mit Bonn zu tun. Ich habe als Gin den Bonner Flow Gin genommen. Dieser harmoniert mit seinem Rosenaroma meiner Meinung nach ganz gut mit dem Cointreau.

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Die Hauptzutaten für die Bonner White Lady 

Abgewandeltes Rezept der White Lady:

  • 4 cl Flow Gin
  • 2 cl Cointreau
  • 2 cl frischer Zitronensaft

Die Zutaten auf Eis shaken. Wer will kann auch noch Eiweiß in den Shaker dazu geben. Ich habe mal drauf verzichtet. Dann die Flüssigkeit in ein gekühltes Spitzglas abseihen. Wer will kann auch noch mit einer Zitronenschale das Ganze garnieren. Ein wirklich sehr erfrischender und einfach zu mischender Cocktail, den ich jeden nur an Herz legen kann. Viel Spaß beim Ausprobieren.

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White Lady 

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Der Winelover´s Club in der K84 Weinbar

img_0911Dafür dass ich sehr gern Wein trinke, kommt das Thema in diesem Blog viel zu kurz. Daher soll es diesmal um eine schöne Weinprobe in der Bonner Weinbar K84 gehen. Das K84 hat sich als Leitspruch „Vor Glück / Wein & Essen“ gewählt. Was meiner Meinung nach sehr gut auf dieses noch relativ neue Lokal in der Südstadt passt. Wirklich ausgezeichnetes Essen mit wechselnden Gerichten und eine große Auswahl an internationalen Weinen. Daneben führen sie auch häufiger Events durch. Bei denen es sich um Essen, Wein und Musik dreht. Wir besuchten eine Weinprobe im Rahmen des Winelover´s Club. Hier probiert man in kleiner Gruppe ganz ungezwungen unterschiedliche Weine. Ursprünglich hatte man sich auf Rebsortenreine Tastings konzentriert, um schnell zu merken, das dies auf die Dauer zu einseitig wäre. Daher hat man sich in letzter Zeit bei der Weinauswahl eher nach einer regionale Abgrenzung ausgerichtet. Die Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit dem Bonner Unternehmen Wein Wolf durchgeführt. Und natürlich werden die Weine mit leckeren kleinen Happen aus der vorzüglichen Küche des K84 begleitet.

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Die Auswahl des sizilianischen Tastings

Unser Weinreise führte uns Anfang November nach Sizilien. Hier sollte es allgemein um die Weine der größten italienischen Insel gehen. Als Liebhaber italienischer Weine und großer Nero d´Avolo Fan musste ich mit meiner Herzallerliebste natürlich teilnehmen. Dies war für uns die Möglichkeit uns das Konzept anzuschauen und gleichzeitig ein paar neue Weine kennenzulernen. Neben uns waren noch weitere 7 Personen anwesend. So konnten wir uns, im netten und gemütlichen Rahmen auf unsere kulinarische Entdeckungen begeben. Durch den Abend führte uns sehr versiert Gianni Vassari von Wein Wolf. Diese Verköstigung finden meist samstags ab 17.00 bis ca. 20.00 Uhr im vorderen Bereich des K84 statt.

Wir wurden gleich direkt mit einem leckeren Sizilianischen Spumante Jolie begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellung durch Gianni, ging es gleich in die sizilianische Geschichte. So kam der Wein vor allem mit den Griechen nach Sizilien. Heutzutage gibt es drei große Weingebiete. Eines im Südosten, eines im Westen und im Landesinneren um den Etna herum. Insgesamt befindet sich ca. 15 % der gesamten Rebfläche in Italien auf Sizilien. Dies sind ca. 100.000 ha Weinanbaufläche. Interessant fand ich das auf Sizilien überwiegend Weißwein angebaut wird. Wer hätte das gedacht, da man bei uns, wenn man sizilianischen Wein nachfragt, fast nur Rotwein bekommt. Bei den Weingütern in Sizilien gibt es einige große Weingüter, die auf bis zu 8 Generationen an Winzern zurückblicken können. So starteten wir mit den Weißweinen. Dabei erwähnte Gianni, dass er lange suchen musste, um entsprechende Weine zu finden. Viele Weißweine fließen in den Marsala, einen aufgespritteten Süßwein. Der einfache Rotwein wurde auf Grund seiner dunklen Farbe häufig zum Färben von norditalienischen Weinen genutzt. Daher wurden häufig hier vor allem eher einfache Weine angebaut, die neben den beschriebenen Nutzungsmöglichkeiten für den schnellen Verzehr produziert werden. Doch durch die zunehmende Konkurrenz auch die landesinterne, z. B. aus Venetien, versuchen sich mittlerweile auch die sizilianischen Winzer an hochwertigeren Weinen. Dabei geht man auch immer mehr von den klassischen, heimischen Trauben weg und wendet sich den internationalen Dauerbrennern, wie Syrah und Cabernet Sauvignon zu.

img_0562Um eine Grundlage zu schaffen, gab es dazu selbst gebackenes Brot und extrem leckeres Olivenöl. Wir aber starteten mit sizilianischen Weißweinen mit typischen lokalen Trauben. Obwohl es schon recht schwierig ist, diese Weine in Deutschland zu bekommen. Gestartet haben wir mit einem Leone d´Almerita von Tasca. Dies ist ein Cuvee in dem neben dem Pinot Bianco und Sauvignon, die heimische Catarratto Traube einfließt. Daran anschließend ein Le Sabbie dell´Etna von Firriato. Dort kamen vor allem Carricante und Catarrato Trauben zum Einsatz. Diese gedeihen besonders gut auf dem vulkanischen Lehmboden. Durch den vulkanischen Einfluss wies dieser Wein eine extreme Säure auf, hinter der sich sogar mancher Moselwein verstecken kann. Und als dritter Weißwein im Bunde kam noch die bekannteste Weißweintraube auf den Tisch ein Grillo von Andrero. Insgesamt waren die Weißweine interessant, aber nicht so mein Fall. Sie sind auch nicht wirklich easy-drinking geeignet, sondern man muss sich schon ein wenig mit Ihnen auseinander setzen. Zum Weißwein konnten wir ein Arancini di riso – eine sizilianische Reiskugel genießen – extrem lecker. Nach einer kurzen Nachfrage, war die allgemeine Meinung wir sollten jetzt zum Rotwein wechseln. Dies taten wir mit einem kleinen Abstecher zu einem Roséwein. Wieder gab es einen Wein von Tasca. Diesmal ein Regaleali aus Nerello Mascalese Trauben. Dazu gab es dünn aufgeschnittenen, luftgetrockneten Prosciutto crudo. Was für eine geniale Kombination.

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Die ersten sechs Weine

Danach ging es bei unserer sizilianischen Reise zu dem „Paten der sizialianischen Weine“ dem Nero d´Avola. Dabei stoß auch noch der Chef des K84 Pascha Pourian zu unserer Gruppe. Gestartet wurde mit einem Corte dei Mori. Die Bedeutung des Nero für Siziliens spiegelt sich auch an der Anbaufläche wieder. So sind 18.000 ha allein mit Nero d´Avola Trauben bepflanzt. Zum Vergleich die gesamte deutsche Riesling Anbaufläche beträgt nur 24.000 ha. Der Corte war schon mal ein Wein nach meinem Geschmack – kräftig mit vielen Fruchtaromen nach roten Waldfrüchten, Brombeeren, Feigen und Amarena Kirchen. Neben dem Nero wird heutzutage auch viel die Syrah-Traube angepflanzt, da diese gut mit dem extrem heißen Wetter zu Recht kommt. Eine weitere typische Rebsorte ist der Nerello Mascalese – die im Cusumano von Alta Mora als nächster Wein auf unserer Liste stand. Nach all dem Wein kam dann unsere Hauptspeise ein sehr gut gemachtes Wiener Schnitzel mit schwäbischen Kartoffelsalat.

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Ein Teil der leckeren Essensbegleitung

Nach dieser Stärkung kamen noch weitere vier Nero d´Avola zum Einsatz. Wobei sie neben der Traube auch die Tatsache gemeinsam hatten, dass sie alle von relativ jungen Weingütern bzw. Winzern kamen. Angefangen bei einem Occhipinti aus 2013. Dieser wurde mittels Spontanvergärung hergestellt und wies einem nicht sehr leckeren Geruch auf. Es hat mich ein wenig an manche belgische Biere erinnert. Aber auch solche Weine werden Ihre Liebhaber haben. Es war auf jeden Fall mal spannend so etwas im Glas zu haben. Bei den letzten drei war ich nur noch glücklich. Hier kamen natürlich auch noch Barrique-Fässer zum Einsatz. Alle drei extrem lecker, aber immer noch von Wein zu Wein eine kleine Steigerung. Als erstes kam ein Planeta aus 2011 von Santa Cecilia auf den Tisch. Als nächstes ein Harmonium aus 2013 wieder von Firriato. Und als krönender Abschluss wieder ein Wein von Cusumano. Diesmal ein Sagana aus 2012. und den beiden Highlights dieses Abends. Danach konnte wer wollte, auch noch den einen oder anderen Wein nochmals ausprobieren und wir ließen den Abend langsam ausklingen.

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Die restlichen leckeren Nero d´Avolas

Insgesamt ging dieses Konzept für uns wirklich auf. Der Winelovers Club macht wirklich Spaß. Unser „Reiseführer“ durch die italienische Weinwelt Gianni Vassari führte uns entspannt, kompetent und unterhaltsam durch die verschiedenen Weine. Und was das Team von Pascha Pourian an Essen dazu gebracht hat, war wirklich lecker und passte gut zu den Weinen. Die nächste Veranstaltung findet am Samstag, den 03.12.2016 statt. Diesmal soll es um Badische Weine gehen. Wer sich über die Veranstaltungen oder das K84 informieren möchte, kann dies über den folgenden Link tun:              K84 Weinbar

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