Archiv der Kategorie: Getränke Selbermachen

Mango Lassi – ein Hauch Indiens

Indisches Mango Lassi

Indisches Mango Lassi

Ich bin ein großer Fan der indischen Küche und daher soll es heute um mein Lieblingsgetränk in indischen Lokalen gehen. Jetzt werden vielleicht einige auf Amrut Whisky oder Old Monk Rum tippen. Aber nein es geht um den herrlich erfrischenden und wirklich leckeren Mango Lassi. Nachdem in unseren Kühlschrank schon länger eine Mango ihrer Bestimmung harte, dachte ich mir, jetzt wird so eine Mango Lassi auch mal selbst gemacht. Und nach einigen Recherchen bestätigte sich auch meine Vermutung, dass es gar nicht so ein großer Aufwand ist.

Eine oder ein Lassi ist ein Jogurtgetränk, das überwiegend in der indischen Küche Verwendung findet. Ebenfalls zu dieser Getränkeart gehört der vor allem in der Türkei und im Nahen Osten verbreitete Ayran, der häufig mit Buttermilch hergestellt wird. In der indischen Küche wird es vor allem gern zu scharfen Gerichten gereicht, die ja bei diesen Speisen quasi nie vorkommen. Dies hat mit dem höherem Fettgehalt zu tun, der ein wenig die Schärfe des Essens mildert und die Verdaulichkeit erhöht. Es gibt dabei sowohl salzig gewürzte Lassis als auch süsse auf Fruchtlassis. Hier ist die Mango Lassi eine der bekanntesten. Jedes Land oder auch Landesteil hat seine besondere Zutaten und Gewürze, die von Rosenwasser bis hin zu Essig reichen. Daher habe ich einfach ein wenig experimentiert und habe die Zutaten und das Geschmacksprofil zusammen gemischt, dass mir besonders gut schmeckt. Den heren Anspruch an Original Rezepte habe ich auf Grund der hier nicht erhältlichen Milch von indischen Rinderrassen aufgegeben. Auch habe ich versucht, die Lassi nicht zu süss herzustellen, da ich finde manche Lassi erinnert eher an einen Milchshake.

Als Zutaten benötige ich nur Mangos (am besten frische), fettarmen Jogurt, ein wenig fischen Ingwer und ansonsten die klassischen Gewürze der indischen Küche Kardamom, Nelken und Zimt. Außerdem mischen ich Mineralwasser noch unter, da mit Milch es mir zu mächtig würde. Natürlich braucht Ihr einen Mixer. Egal ob Hand- oder Standmixer. Beim Standmixer ist es ein wenig komfortabler und die Erstellung des Mangomusses geht einfacher.

Zutaten:

2 Mangos (ca. 600 g)

400 g Jogurt (1,5 % Fett)

500 ml Mineralwasser

4 Kardamonkapseln

4 Nelken

1 Messerspitze Zimt

1 kleines Stück frischer Ingwer

Zuerst müsst Ihr die Mango schälen. Dazu am besten einen Sparschäler verwenden. Wenn Sie nicht überreif ist, geht das auch ganz gut. Dann direkt am Stein das Fruchtfleisch abschneiden. In der Zwischenzeit die Geürze in einen Mörser und ordentlich aufbrechen und kleinmörsern. Den Ingwer in ganz kleine Stücke schneiden. Dann das Fruchtfleisch mit den Gewürzen zu Muss verarbeiten. Danach langsam den Jogurt und anschließend das Mineralwasser dazugeben und das Ganze schaumig schlagen. In ein großes Gefäß einfüllen und im Kühlschrank kühlen. So jetzt müsst Ihr nur noch ein leckeres scharfes indisches Curry kochen und Ihr habt die optimale Begleitung.

 

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Es wird Bier gebraut – ein Brauseminar in der Braustelle in Köln

Drinklabor_Braustelle1Wie Ihr Euch vielleicht noch erinnern könnt, war ich Ende letzten Jahres bei einem speziellen Tasting in Köln. Dort gab es die spannende Kombination aus Schottischen Single Malt und Cologne Craftbeer. Wer möchte kann hier noch mal den Bericht lesen. Auch wenn die Kombination mich im Endeffekt nicht so überzeugt hat, war ich doch von den Einzelkomponenten sehr begeistert. Im Rahmen des Abends erzählte uns Peter Esser von der Braustelle Köln, dass er auch Brauseminare anbietet. Das hörte sich sehr spannend an. Da uns die Biere sehr gemundet haben, wurde gleich nach einem passenden Termin gesucht. Da die Brauseminare sehr beliebt sind, sollte man sich frühzeitig um eine Anmeldung kümmern. Und im Wonnemonat Mai hat es endlich auch bei uns mit einem Termin geklappt. Die nur als Brauseminar betitelte Veranstaltung stellte sich am Ende als ein Rundum-Bier Tag dar. Bei diesen wurden wir sowohl mit dem Bierbrauen vertraut gemacht, wir lernten das Bierprobieren und die Unterschiede der verschiedene Bierstile, haben viel Hintergrundwissen mitgenommen und wurden auch noch lecker verköstigt. Die Veranstaltung findet meist einmal im Monat immer samstags statt. Daher musste ich mich schon sehr früh auf den Weg nach Köln aufmachen, damit ich pünktlich um 10.00 Uhr in Ehrenfeld ankam. Die Braustelle die sowohl Kneipe als auch Brauhaus in einem ist, liegt Mitten in Ehrenfeld und macht einen richtig urigen Eindruck. Vom Eingangsbereich schaut man direkt zur Theke. Im rechten Teil findet man an der Fensterfront verschiedene Sitzgelegenheiten und im hinteren Teil befindet sich die offene Brauerei. So sitzt man wirklich fast zwischen Braukessel und Läuterbottich. Wirklich sehr authentisch und nicht so museal wie in vielen anderen Braugaststätten, wo man maximal hinter Glas nur Teile der Anlage zu sehen bekommt.

Das Herzstück der Braustelle

Das Herzstück der Braustelle

Falls ich in den nächsten Zeilen etwas durcheinander gebracht habe, möchte ich die bitte entschuldigen-es war mein erstes Mal :-). Das Seminar war wie so häufig ausgebucht. Wir waren insgesamt 15 Personen. Erstaunlicherweise waren auch vier Frauen beim Seminar dabei. Außerdem waren recht viele jüngere Teilnehmer vertreten. Komplett anders als ich erwartet habe. Da zeigt sich, das der Craftbeerboom auch andere Zielgruppen anspricht und Bier selber machen richtig in ist. Peter begrüsste uns mit seinen beiden Angestellten, die uns durch den Tag begleiteten. Gleich zuerst gab es erstmal Kaffee. Dann führte er uns ein wenig durch die Räumlichkeiten und erklärte uns kurz die Aufgaben bzw. Funktionsweisen der einzelnen Geräte. Danach ging es in der Keller, in dem wir uns zuerst den Gärraum angeschaut haben. Hier beschrieb er die Vorgänge bei der Gärung, die hier in einer offenen Wanne erfolgt. Wir konnten auch keine fremden Bakterien oder ähnliches in den Raum einschleusen, da zur Zeit alle Gärbehälter leer waren. Zum Abschluss des Rundgangs ging es in das Bier- oder Reifelager. Diesen haben wir mit unserer Gruppe mehr als ausgefüllt. Da die Braustelle sehr viele unterschiedliche Biere produziert und auch immer 8 verschiedene Biere am Zapfhahn hat, brauchen sie hier einige Lagertanks. Ich habe sie nicht gezählt, schätze aber das hier auch mindestens 8 Stahltanks standen. So kann man diese einerseits zur Reifung nehmen, aber auch gleich anschließend an die Zapfanlage anschließen. Insgesamt können sie hier bis zu 100 hl Bier lagern, was für einen kleinen Gastropub schon recht ordentlich ist.

Der Keller mit Reiferaum und Lagertanks

Der Keller mit Reiferaum und Lagertanks

Um uns von der ganzen Theorie erstmal zu erholen, gab es ein ordentliches bayrisches Frühstück mit Brezeln, Weißwurst und Schinken. Und wer wollte konnte auch schon mit einem Weizenbier oder dem Helios (naturtrübes Kölsch) traditionell starten. Die ganzen Backwaren waren alle selbst gebacken und häufig kam der hier reichlich vorhandene Biertreber zum Einsatz.

Nach der ordentlichen Stärkung und ein paar Anekdoten von Peter ging es dann zur praktischen Tätigkeit über. Endlich durften wir auch selbst ein wenig Hand anlegen. Wir haben „unser“ Bier auf einer kleinen Hobbybrauanalge gebraut, die aber wie die Große auch, alle wichtigen Bestandteile aufwies.

Unsere "Mini"Brauanalage

Unsere „Mini“Brauanalage

Zuerst gab es noch ein paar Hintergrundinformationen zum Malz und was es da alles für verschiedene Sorten gibt und wie diese hergestellt werden. Wir konnten auch die verschiedenen Malze riechen und probieren. Darüber hinaus erhielten wir Informationen, welches Malz für welche Biere eingesetzt werden. Dies hilf uns ein wenig bei der Entscheidung, welches Bier wir denn eigentlich brauen wollten.  Wir entschieden uns für ein helles Bier, so dass wir Pilsner Malz als Grundlage nahmen und dazu noch ein wenig karamellisiertes Malz gegeben haben. Das Pilsnermalz war schon einsatzbereit, das Karamellmalz musste erst noch geschrotet werden.

Unsere Bierzutaten Hopfen&Malz

Unsere Bierzutaten Hopfen&Malz

Gleichzeitig haben wir schon mal das Wasser vorgewärmt. Dann wurden die Malze dazu gegeben und das Ganze musste ordentlich gerührt werden. Und dann sollte die Flüssigkeit bei Erreichen von 63 Grad erstmal in der sogenannten Maltose Rast für 20 Minuten ruhen. Dabei haben wir gelernt, dass man sein Material vorher auf Funktionsfähigkeit testen sollte. Unser Thermometer zeigte nach Zugabe des Malzes nur noch um die 50 Grad an, so dass wir die Heizplatte hochgedreht haben. Komischerweise tat sich nicht sehr viel, so dass wir nach einiger Zeit noch mal das nachprüften und feststellen mussten, dass das Thermometer leider kaputt war. Bei erneuter Messung waren wir schon weit über die Temperatur hinaus. Aber was ein erfahrener Brauer ist, hat auch für sowas eine Lösung. Wir wechselten das Verfahren und nutzten das sogenannte englischen Verfahren, wo man nicht mit 2 unterschiedlichen Temperaturen und Ruhephasen arbeiten muss.

Die Vorbereitungstätigkeiten

Die Vorbereitungstätigkeiten

Da wir dann mit der Temperatur schon weiter oben waren, legten wir trotzdem noch eine Rast ein. Das gab uns die Gelegenheit ein Pale Ale von der Braustelle zu probieren. Da wir ein solches herstellen wollten, war es natürlich schön vorher zu probieren, wie es schmecken sollte. Dann durften wir auch eine Jodprobe durchführen. Dafür wird ein wenig Maische entnommen und auf einem Gefäß mit Jod versetzt. Damit soll Stärke gemessen werden. Die Farbe zeigt das Ergebnis an, sollte es sich Blau gefärbt haben, wäre immer noch zuviel Stärke enthalten. Aber bei uns passte alles.

Durchführen der Jodprobe

Durchführen der Jodprobe

Dann ging es an Läutern. Dabei wurde geschaut, ob die Maische noch trüb rausläuft. Daher wurde im Anfang die rausgelaufene Maische solange in den Läuterbottich wieder zurück geschüttet, bis es sich geklärt hatte. Läutern als solches dauert eine Zeit lang, so dass wir noch weitere Biere der Braustelle probieren konnten. Dann wurde die vorher exakt ausgerechnete Menge Hopfenpelletts hinzugegeben. Wir hatten uns für den neuen deutschen Hopfen Mandarina Bavaria entschieden. Dieser hat wie es im Namen schon raus zu hören ist, ein tolles Orangen/Mandarinenaroma.

Die Maischebereitung und Läuterung

Die Maischebereitung und Läuterung

Die Prüfung der Trübung zur Feststellung des Läuterungsabschlusses

Die Prüfung der Trübung zur Feststellung des Läuterungsabschlusses

 

Im Anschluss wurde die Maische mit den Hopfen zusammen zum kochen gebracht. Am Schluss der ganzen Prozedur haben wir noch mal ein wenig Hopfen dazu gegeben. Dann ließen wir unser zukünftiges Bier noch ein wenig abkühlen. Es war mittlerweile schon später Nachmittag. Das leckere Abendbrot und noch das eine oder andere Bier stand an.

Das leckere Abendessen

Das leckere Abendessen

Mit netten Gesprächen und Erläuterungen ging ein wunderbarer Tag zu Ende. Am Ende der Veranstaltung hat jeder ein Glas mit seinem zukünftigen Bier und ein kleines Tütchen Hefe bekommen. Peter gab uns noch ein paar Hinweise, was wir zu Hause bei unserem Bier beachten sollten. Zur Sicherheit gab es aber auch noch eine schriftliche Anleitung mit auf dem Heimweg. Bei nächster Gelegenheit werde ich von dem Abschluss der Bierherstellung berichten und Euch über das finale Ergebnis informieren. Ich kann nur sagen, dass es mir sehr viel Spaß gemacht hat und ich jeden Bierbegeisterten ans Herzu legen, selbst mal ein Brauseminar zu besuchen. Es macht mit mehreren doch mehr Spaß, als zu Hause allein zu experimentieren. Und die Braustelle mit seinem tollen Team und Peter als Lehrer ist der beste Ort zum gemütlichen Einstieg in die Materie. Wer sich für die Seminare interessiert, kann sich hier weitere Informationen unter www.braustelle.com finden.

Mitbringsel für zu Hause - Biertreber zum Brotbacken

Mitbringsel für zu Hause – Biertreber zum Brotbacken

Das finale Ergebnis des Workshops und nach Zugabe der Hefe

Das finale Ergebnis des Workshops und auf dem Weg zum Bier, nach der Zugabe der Hefe

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Alles Rhabarber – heute mal als Sirup

Drinklabor_Rhabarber
In den jetzigen Tagen beginnt die Rhabarber-Zeit und man kann wieder viele spannende Sachen mit diesen sauren Stangen machen. Einer meiner Lieblingsform ist der pure Genuss einfach in Zucker getunkt. Aber auch verarbeiteter Form schmeckt er ganz vorzüglich. Da ich ein paar Stangen übrig hast, dachte ich mir, jetzt wird Rhabarbersirup gemacht. Es gibt doch nichts erfrischenderes als an einem sonnigen Junitag, mit einer Rharbarberschorle auf dem Balkon sitzend und die Sonne genießen.

Außerdem kann man den Sirup natürlich auch für diverse Cocktails zum Einsatz bringen. Und das schöne ist, Ihr braucht nur den Rhabarber, Zucker, zwei Limetten und einen Topf.
Drinklabor_RharbarbersirupZutaten:

  • 2kg Rhabarber
  • 500 g Zucker
  • Saft von zwei Limetten

Zuerst müsst Ihr die Stangen putzen und in kleine Stücke schneiden. Gleichzeitig 2 l Wasser in einem großen Topf erhitzen. Wenn es kocht den geschnittenen Rhabarber in das kochende Wasser, den Herd ein wenig runterdrehen und für 30 Minuten köcheln lassen. Dann das ganze durch ein enges Sieb oder Tuch geben und den Saft auffangen. Den Fruchtbrei noch ordentlich auspressen. Den Rharbarbersaft wieder zurück in den Topf und Zucker und den Saft von den Limetten dazugeben und das Ganze für weitere 30 Minuten unter gelegentlichen rühren köcheln lassen. Nach der Zeit sollten noch ca. 750 ml Rharbarbersirup übrig sein. Den Sirup in eine sterilisierte Flasche geben. So hält sich der Sirup mindestens 6 Monate. Wenn die Flasche geöffnet wird, am besten im Kühlschrank aufbewahren.

Den Rhabarbersirup kann man für diverse, fruchtige Sommergetränke benutzen. Am einfachsten mit Mineralwasser und Eiswürfel zu einer leckeren Rhabarberschorle mischen. Oder anstatt Aperol oder Holunderblütensirup, einfach mal den Rhabarbersirup in den Prosecco oder Sekt geben. Aber auch Zutat für diverse Cocktails kann man den Sirup gebrauchen. Ich finde ein wunderbares Sommergetränk mit dem Sirup ist der Rhabarber Ginfizz. Dieser lässt sich relativ einfach mit folgenden Zutaten mischen:

  • 3 cl Rhabarbersirup
  • 4 cl Gin
  • 2 cl Limettensaft
  • Sodawasser

Die Zutaten bis auf das Sodawasser auf Eis shaken und in ein mit Eiswürfeln gefülltes  Highballglas abseihen und dann das Glas mit Soda oder Mineralwasser auffüllen. Wünsche eine fruchtig-süsse Sommerzeit mit dem vielfältig einsetzbaren Rhabarbersirup.

 

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Rosenwasser – die erfrischende Alternative für heiße Sommertage

Drinklabor_Rosenwasser1Endlich haben wir die der Jahreszeit entsprechenden Temperaturen. Und die gemütlichen Abende auf dem Balkon oder im Garten finden wieder öfter statt. Natürlich wird jetzt jeder sagen, Gin & Tonic Time. Natürlich kommt diese Superkombination häufig auf den Tisch. Aber man will ja nicht immer dem Alkohol frönen. Außerdem wenn es so richtig heiß wird, braucht man nur was ordentlich erfrischendes. Wenn ich im Sommer eigentlich der Wassertyp bin, mag ich auch ab und zu etwas mehr Geschmack in meinen Getränken. Aber die meisten Limonaden, ob gekauft oder selbst gemacht, haben mir dann doch wieder zu viel Zucker und schmecken mir meist zu süss. Daher habe ich nach einer Alternative gesucht. Das Rosenwasser ist eine super erfrischende und leckere Alternative und ist super schnell hergestellt. Ihr braucht nur Bio-Rosenblätter (frisch oder getrocknet), eine Biozitrone und Biolimette.

Drinklabor_Rosenwasser2Ihr füllt am besten Mineralwasser oder anderes Kohlensäurehaltiges Wasser in ein Glasgefäß. Dann gebt Ihr bei 1 l Wasser ungefähr 4-5 Esslöffel Rosenblüten dazu. Dann noch eine halbe Zitrone in Scheiben oder Schnitze schneiden und auch in die Flasche geben. Außerdem den Saft einer halben Limette und zusätzlich die andere Hälfte der Limette in Schnitze schneiden. Beides dem Getränk zugeben. Dann erstmal ordentlich umrühren. Das Ganze für 4-5 h stehen lassen. Und die ursprünglich klare Flüssigkeit hat sich in ein wunderbar rosa Getränk verwandelt. Wer die Rosenblüten nachher nicht im Mund haben möchte, kann dann die ganzen Zutaten beim Abfüllen in Gläser mit einem Sieb rausfiltern. Ich mag das Rosenwasser mit dieser sauren Note ganz gern. Für diejenigen unter Euch, die es dann doch ein wenig süsslicher mögen, könnt Ihr je nach Geschmack dem Ganzen noch ein wenig Agavendicksaft dazu geben. Da braucht Ihr nicht wirklich viel, da dieser schnell süsst und außerdem sich direkt auflöst. Ich gebe dann noch ein wenig Eiswürfel dazu und fertig ist der erfrischende Sommerdrink. Jetzt muss nur noch der Sommer mitmachen.

 

 

 

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Ginger Bier – bringt Schärfe in Eure Cocktails

 

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Glühbier die spannende Glühweinalternative

Drinklabor_GlühbierWeihnachten rückt immer näher – um es bildlich auszudrücken es hat die Tür schon aufgestoßen. Deshalb dachte ich mir, es muss noch einen Beitrag zu Weihnachtsgetränken geben. Wie ich schon in meinem letzten Weihnachtsbeitrag geschrieben habe, bin ich nicht so der riesige Fan von Glühwein. Durch Zufall entdeckte ich auf dem Hafen Weihnachtsmarkt am Kölner Schokoladenmuseum einen Stand mit Glühbier. Wir haben es gleich probiert und waren über den angenehmen Geschmack erstaunt. Zuerst dachte ich, warmes Bier ist doch das Hilfsmittel bei Erkältungen – aber mit etwas leckeren habe ich das nicht in Verbindung gebracht. Es hatte eine angenehme Malzigkeit, war richtig gut gewürzt und brachte eine milde Honig-Süsse mit. Gleich war ich angespornt und versuchte die Zutaten rauszuschmecken. Das dachte ich mir, muss man doch auch selbst hinbekommen können. Ich finde das Glühbier eine tolle Alternative zum häufig nicht sehr leckeren Glühwein.

Die ungefähren Zutaten konnte man herausschmecken und außerdem half Google noch ein wenig weiter, was man sonst noch alles berücksichtigen muss. Erste und wichtigste Überlegung war die Grundsubstanz – welches Bier nehme ich? Auf dem Weihnachtsmarkt hatten sie ein Kellerbier verwendet. Wichtig ist dabei,  ein eher malzbetontes Bier zu nehmen, da eine stärkere Hopfennote durch das Erhitzen die Bitterkeit verstärken würde. Ich entschied mich dann für ein Dunkelbier aus der Region – das Vulkan Dunkel aus Mendig.

Als weitere Zutaten kommen fast die gleichen Gewürze zum Einsatz, die man auch vom Glühwein her kennt. Also Zimtstange, Kardamon, Vanilleschote und Sternanis. Des weiteren braucht man noch ein wenig braunen Zucker, Honig und Fruchtsaft. Als Saft kommen z.B. Orangen- oder Kirschsaft in Frage.

Hier die Zutaten im Einzelnen:
• 1 l dunkles, malzbetontes Bier
• 20 g brauner Zucker
• 1 Zimstange
• 3 Kardamonkapseln
• 1 Vanilleschote
• 1,5 Sternanis
• 1,5 Teelöffel Honig
• 180 ml Orangen- oder Kirschsaft

Zubereitung:
Zuerst das Bier auf ca. 60 Grad erhitzen. Immer darauf achten, dass es nicht kocht. Dann den Zucker dazu fügen und so lange umrühren, bis er sich aufgelöst hat. Die gesamten Gewürze in ein Gewürzsieb oder Teesieb geben. Das Bier vom Herd nehmen und den Gewürzfilter das warme Bier legen. Das ganze für 30 Minuten ziehen lassen. Dann die Gewürze wieder rausnehmen und das ganze nochmal ein wenig erhitzen. Dann den Saft dazu geben und unter Umrühren bis  60 – 65 Grad erhitzen. Dann das Ganze wieder vom Herd nehmen und noch mal 20 Minuten ziehen lassen. Dann Abschmecken und je nach Süssigkeitsbedarf das Glühbier mit dem Honig nachsüssen. Ggf. noch mal erhitzen und schön heiß servieren.

Drinklabor_Glühbier_2Meiner Herzallerliebsten hat es sehr geschmeckt und ich finde so könnt auch Ihr Eure Lieben zu Weihnachten mal mit etwas anderen überraschen. Und da es auch bis Weihnachten nicht richtig kalt werden soll, kann man das Rezept auch gern an einen kalten Januar- oder Februartag ausprobieren. Ich wünsche Euch auf jeden Fall wundervolle Feiertage und genießt den ein oder anderen leckeren Tropfen.

Euer Drinklaborant

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Glühwein – ein Weihnachts(alp)traum

Drinklabor_GlühweinIch habe lange überlegt, ob ich über dieses Getränk schreiben soll. Der Glühwein ist irgendwie meine Nemesis. Ich gebe zu, ich liebe ihn nicht wirklich. Aber wenn es kalt wird, dunkel ist, einen Warm ums Herz wird und der Duft einen in die Nase steigt, dann kann man doch nicht nein sagen. Und in solchen Momenten und wenn es gut gemachter Glühwein ist, dann schmeckt er sogar richtig. Schöne Erlebnisse hatte ich während meiner Studienzeit in Italien. Als ich meinen Mitstudenten um die Weihnachtszeit herum, mitteilte, das ich Glühwein vermisse – haben sie mich mit gr0ßen Augen angeschaut. Was ist denn Glühwein – und wie man kann Wein heiß trinken. Für Italiener ist das schon ein Frevel. Daher war es damals meine große Aufgabe Glühwein zu machen. Dies war leider noch in der Prä- oder zumindest Anfangsphase des Internets. Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich habe dann die „berüchtigten“ Glühweinbeutel genommen, das ganze aber mit leckeren Wein, frischen Orangen hergestellt und er kam erstaunlicherweise gut an. Ok ich war jung und hatte kein Geld.

Auf Weihnachtsmärkten verzichte ich meist auf Glühwein, weil dort wirklich viel furchtbares Zeug verkauft wird. Aber zu Hause, wenn man vom Winzer seines Vertrauens Glühwein bekommt, dann schmeckt er in der Adventszeit doch ganz gut. Ich spreche hier mal eine Empfehlung für den Paukners Winzerglühwein vom Weingut Sankt Urban aus Rheinhessen aus. Er ist schon mit Gewürzen versetzt und muss nur noch erhitzt werden. Information zu dem Weingut, der auch andere tolle Weine im Angebot habt, findet Ihr unter St. Urban.  Wer lieber im Supermarkt einkauft, dort kann ich den Klosterglühwein von Ettal empfehlen, der eine wunderbare Fruchtnote mitbringt. Auch hier braucht man wie bei Paukners Glühwein keine zusätzlichen Gewürze. Dies ist meiner Meinung auch häufig das Problem vieler Glühweine, dass sie schlicht und einfach überwürzt sind. Von der heftigen Süße und der teilweise starken Säure möchte ich gar nicht sprechen.

Jetzt werdet Ihr natürlich einwenden, der Drinklabor und kauft fertigen Glühwein – was ist denn das. Das stimmt natürlich, aber wie oben geschrieben, trinke ich zwar ab und zu Glühwein, bin aber kein richtiger Glühweinfan. Daher mache ich natürlich auch Glühwein höchst selten selbst. Aber ohne eine Rezept will ich Euch nicht durch die Weihnachtszeit ziehen lassen. Ein spannendes Rezept ist für mich der Glühwein von Mixologie. Diesen habe ich ein wenig angepasst – und er liefert ein schönes Ergebnis. Außerdem kann man viele der Zutaten auch zum Gin destillieren nutzen :-).

Zutaten:
Das wichtigste ein guter, nicht zu schwerer, natürlich trockener Rotwein ca. 1,5 Liter – wichtig er sollte auch ohne Gewürze schmecken – ein furchtbarer Wein wird auch mit Gewürzen und heiß getrunken nicht besser.

Gewürze:
Nelken, Ingwer, Wacholder, Mandeln, Zimt, Sternanis, Vanillestange, Piment, Orangen- und Zitronenzesten. Außerdem kann man noch für den gewissen Kick ein wenig Kuebenpfeffer und Rosinen dazu geben. Bitte hier auch nur Briesen oder kleine Stücke.

Das Originalrezept empfiehlt  5 cl Orange Curaçao & Amaretto und 4 – 5 EL Honig zum Süßen. Da ich weder Amaretto noch Orange Curaçao mag – kann man auch einen schönen Sloe Gin nehmen. Aber jeder wie er mag.

Zubereitung:
Den Wein langsam auf etwa 65°C erwärmen. Bitte nicht kochen lassen, sehe ich immer wieder. Dann die Zesten hinzugeben. Das spannende an dem Mixologie Rezept ist, dass man die Gewürze vorab vorsichtig in einer beschichteten Pfanne anröstet und danach in einem Mörser grob zerkleinert.  Die gemöserten Gewürze in ein Teesieb geben. Dann dieses in den warmen Wein hängen und für  20-30 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dieses raus nehmen und erstmal probieren. Meist schmeckt er schon so, wenn nicht dann mit dem Honig oder Likören nachsüssen. Nicht übertreiben, dass gibt sonst nur Kopping. Viel Spaß beim ausprobieren und lasst es Euch schmecken. Und natürlich eine besinnliche Adventszeit und entspannte Weihnachten.

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Pisco eine unterschätzte Spirituose – weitere Cocktailideen

drinklabor_pisco
Nachdem ich Euch hoffentlich für den Pisco eingenommen habe, möchte ich Euch noch ein paar weitere Möglichkeiten des Einsatzes von Pisco zeigen. Wenn Ihr schon eine ganze Flasche gekauft habt, wollt Ihr ja nicht nur Pisco Sour trinken, obwohl 🙂

Hier ein paar weitere Ideen:

Der Pisco Punch ist auch schon etwas wie ein ganz alter Klassiker. Besonderheit war früher dabei das man Gomme Syrup benutze, den man häufig selbst herstellte. Dabei ist Gommesyrup ein hoch konzentrierter Zuckersirup, der durch Zugabe von Gummi arabicum (Mehrfachzucker aus der Rinde des Akazienbaums gewonnen) eine verstärkt gallertartige Textur erhält. Es stellt durch die Bindung des Wasser, die am höchsten konzentrierte Zuckerlösung dar. Mittlerweile bekommt man ihn aber auch als fertigen Barsirup.

Zutaten:

  • 6 cl Pisco
  • 3 cl frischer Zitronensaft
  • 2 cl normalen Zuckersirup oder 1 cl Gomme Syrup
  • 5 frische Ananasstücke

Wenn man es ganz genau nimmt, legt man die Ananasstücke schon am Vorabend in den Sirup ein. Es geht aber auch ohne. Dann gibt man die Ananasstücke in einen Shaker und muddelt sie, dann gibt man den Pisco, den Zitronensaft und den Sirup dazu, füllt mit Eiswürfeln auf und shaked für 30 Sekunden.  Dann das ganze über ein vorgekühltes Martiniglas abseien.

 

Auch ein sehr einfacher und super erfrischender Drink ist der Chilcano de Pisco – quasi eine Art Gin Tonic für Pisco nur mit Ginger Ale.

Zutaten:

  • 6 cl Pisco
  • 1 cl Limettensaft
  • 12 cl Ginger Ale
  • 1 Dash Angostura Bitter

Einen Tumbler mit Eis füllen. Den Pisco drüber gießen und den Limettensaft dazu geben. Dann das ganze mit Ginger Ale auffüllen. Dann das Ganze umrühren und mit einem Dash Angostura versehen. Man kann es noch mit einer Limettenscheibe garnieren. Und fertig.

Ein toller Cocktail passend zur beginnenden Jahreszeit ist das Herbstblatt oder auch Autumn Leaves

Zutaten:

  • 6 cl Pisco
  • 6 cl Drambuie
  • 1 cl Campari
  • 1 cl Lime Juice

Dieser Cocktail wird ein wenig wie der Gimlet erstellt. Das heißt Pisco, Drambuie, Campari und Lime Juice zusammen mit Eis in ein Rührglas. Ordentlich umrühren und dann in ein gekühltes Martiniglas abseien und fertig.

 

Und zum Schluss kommt noch eine Abwandlung des Chilcano – der Coffee-infused Chilcano Tonic. Oben habe ich ihn ja schon als Pisco Variante des Gintonic bezeichnet. Und genau das machen wir. Wir ersetzen das Ginger Ale durch Tonic. Und damit es nicht ganz so langweilig oder einfach ist, wird der Pisco auch noch mit Kaffee aromatisiert. Gibt eine geile Farbe und einen super Kaffeegeschmack.

Zutaten:

  • 6 cl Pisco – Kaffee infused
  • 2 cl Zuckersirup
  • 9 cl Tonic Water
  • 1 Dash Angostura Orange Bitter

Drnklabor_Pisco_RezeptHier braucht man ein wenig Vorarbeit für den Kaffee-infused Pisco. Man füllt 25 g ganze Kaffeebohnen in einen Mörser und zerkleinert diese. Dann füllt man das ganze in ein verschließbares Glas. Dazu kommen noch ein 1/2 Teelöffel Zucker und 20 cl Pisco. Das Glas mit Deckel verschließen und gut schütteln. Dann das Ganze so eine Woche stehen lassen und jeden Tag einmal schütteln. Nach einer Woche ist der Kaffee-infused-Pisco fertig. Man ist das eine Farbe und dazu noch der Duft. Habe das Gefühl der Pisco wird dadurch stärker, zumindest in der Nase. Pur schmeckt er wie ein stärkerer Kalua aus Wein gebrannt – sehr spannendes Aroma.

Von dem aromatisierten Pisco nimmt man 6 cl  und gibt diese in einen mit Eiswürfel gefüllten Tumbler. Dann kommen noch der Zuckersirup und der Orangenbitter dazu und das ganze wird ordentlich verrührt. Dann das Ergebnis mit dem Tonic auffüllen. Und man hat eine richtige Geschmacksexplosion.

Viel Spaß beim Experimentieren mit meiner derzeitigen Lieblingsspirituose Pisco Prost und Salud.

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Der Negroni – eine Abwandlung

Drinklabor_Negroni_abgewandeltPassend zum Wochenende gibst eine „bittere“ Empfehlung für Euch. Die Bitterfans unter Euch kommen also auf ihre Kosten. Der Negroni – einer der wenigen europäischen Cocktailklassiker. Dieser wurde um 1920 in Florenz im Caffè Casoni in der Via de′ Tornabuoni erfunden. Die Legende erzählt, dass  der Graf Camillo Negroni einen mit Gin verlängerten Americano bestellte.  Wichtig war dabei, dass alle drei Zutaten im gleichen Verhältnis gemischt wurden. Der Ursprungsnegroni wurde mit Gin, Campari und roten Vermouth gemischt und zur Unterscheidung mit einer Orangenschale verziert. Der ursprüngliche Americano wurde meist mit Zitronenschale garniert. Das schöne beim Negroni ist, dass man mit ihm wunderbar experimentieren kann. Man kann natürlich unterschiedliche Gins einsetzen. Viele Barkeeper experimentieren aber auch mit anderen Spirituosen. Den süssen Wermut kann man auch durch trockenen ersetzen oder andere gespritete Weine, z.B. eine Lillet.  Und sogar den Campari könnte man durch Aperol ersetzen, falls man es nicht zu bitter mag. Dieser Cocktail bietet also eine große Bandbreite an Möglichkeiten zum Experimentieren.

Wie oben angekündigt, soll es ja speziell etwas für Bitterfans sein. So habe ich den süßeren roten Wermut ersetzt. Ich habe anstatt diesen eine Mischung aus weißen trockenen Wermut Nolly Prait und Punt e Mes genutzt. Dies führt zwar zu einer stärkeren Betonung der Bitterkeit – aber ich mag das.

Zutaten:

  • 3 cl Gin (ich habe Bulldog Gin verwendet)
  • 3 cl Campari
  • 1,5 cl Nolly Prat
  • 1,5 cl Punt e Mes

Das ganze auf Eis kalt rühren und dann in ein mit Eis gefüllten Tumbler gießen. Zur Garnierung kommt eigentlich eine Orangenzeste dazu, aber leider keine Orange im Haus. Viel Spaß beim Ausprobieren und Trinken. Genießt das Wochenende.

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Der Gimlet – einer der Lieblingsdrinks

Drinklabor_GimletIch muss meinen Cocktail vom Wochenende noch nachreichen. Dies ist außerdem auch noch einer der Lieblingsdrinks der Herzallerliebsten Andrea – ich spreche heute über den Gimlet. Entstanden sehr wahrscheinlich im 19. Jahrhundert und wurde zumeist von der Royal Navy getrunken. Wobei ich mich frage, welchen Cocktail / Longdrink nicht bei der Royal Navy getrunken wurde. Bekannt wurde er vor allem durch  Raymond Chandler, der seinen Privatdetektiv Philip Marlowe (später gespielt von Humphrey Bogart) den Gimlet trinken lies. Von der Herstellung recht einfach, da er nur aus den zwei Zutaten Gin und Lime Juice besteht. Ich habe ihn mit Monin Lime Juice Cordial gemixt. Puristen verlangen natürlich den Roses Lime Juice (der mir zu künstlich schmeckt). Ich habe es im Verhältnis 4 cl Gin zu 2 cl Lime Juice gemischt. Das ganze auf Eis gerührt oder geshakt – je nach Geschmack. Dann alles in ein gekühltes Martiniglas abseien und fertig ist der Gimlet. Ein einfacher, leckerer Feierabenddrink.

Zutaten:

  • 4 cl Gin (ich habe Bulldog Gin verwendet)
  • 2 cl Lime Juice (Moine Lime Juice)
  • Eiswürfel

Deko braucht es nicht wirklich. Wichtig nehmt keinen zu zitruslastigen Gin. Besser ist ein klassischer eher wacholderbetonter Gin. Habe einmal einen Gimlet mit dem Tanqueray No 10 gemacht. Das ging gar nicht, da die Zitrusaromen viel zu stark durchkamen. Viel Spass beim Nachmachen und trinkt auf den letzten Sommertag.

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