Mein erstes mal – beim Barcamp

Drinklabor_BCbn16_1Heute möchte ich über ein untypisches Thema schreiben. Obwohl am Ende kommen auch Getränke vor. Am letzen Wochenede habe ich mein erstes Barcamp besucht und will hier ein wenig von meinen Erfahrungen berichten. Manche von Euch werden sich jetzt fragen, Barcamp – was ist denn das? So ging es mir anfangs auch. Barcamps werden häufig als Unkonferenzen bezeichnet, weil es sich um eine offene Tagung mit offenen Workshops handelt. Man weiß also vorher nicht, was einen erwartet. Die ersten Veranstaltungen dieses Typs wurden im Silicon Valley so ab 2006 durchgeführt und sind natürlich stark in der Techiszene verbreitet. Daher hatte ich, als ich eine Ankündigung für das 2. Bonner Barcamp gelesen habe, erstmal abgewunken. Das ist ja eher was für Technicnerds und es geht um Programmierszessions u.ä. Dann habe ich aber auch von anderen Bloggern wie Foodbloggern und nicht ganz so Technikaffinen Personen erfahren, dass es wirklich Spaß macht und man es auch als technischer Laie unbeschadet übersteht.

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Wenn so etwas in Bonn stattfindet, muss man es doch zumindest ausprobieren. So hatte ich mich für den 27.02. angemeldet. Die ganze Veranstaltung fand im Zentrum für internationale Wissenschaft der Uni Bonn statt. Es war also auch ein toller Rahmen gegeben, der eine nette Atmosphäre und genügend Räume für Workshops und Gespräche gewährleistet hat. Insgesamt 200 Personen haben an der Veranstaltung teilgenommen. Darunter auch ca. 30-40 % weibliche Teilnehmer und beim Durchschnittsalter habe ich auch keine Quotenposition eingenommen. Insgesamt war das Teilnehmerfeld schon eine gute Mischung aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Natürlich viele Personen aus IT- und Online-Bezogenen Berufen und Bereichen, aber auch aus der Verwaltung, dem Kultur- und dem Sozialbereich. Und es waren auch viele Blogger wie ich dabei, die das Ganze nur rein Hobbymäßig betreiben und Spaß daran haben. Das angenehme und spannende bei Barcamps ist, dass man vorab nicht weiß, was einen genau erwartet und man sich spontan für Session entscheiden kann oder auch selbst eine anbieten. Was mich gewnundert hat, dass wir schon um 9.30 Uhr begonnen haben und schon eine große Anzahl der Teilnehmer anwesend waren. Die Organisatoren hatten an alles gedacht. Wir bekamen gleich am Eingang eine Frühstückstüte. Diese enthielt ein Brötchen, einen Kakao und den Zugang zum Wlan. Vor dem Veranstaltungsort war der Kaffeeroller von Frau Holle, der uns den ganzen Tag kostenlos mit exzellenten Kaffee versorgte. Nochmal ein rechtherzlichen Dank dafür.

Kaffeeroller Frau Holle Dann ging es schon mit einer kurzen Begrüßung los und mit der Danksagung an die Sponsoren. Diese sind ja extrem wichtig, dass man eine solche Veranstaltung mit moderaten Eintrittspreisen durchführen kann. Wir bezahlten für den kompletten Tag inkl. Essen und Trinken nur 25 €. Im Vorverkauf sogar noch 5 € günstiger. Dann ging es schon in die Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer sollte sich kurz mit Namen und drei Hashtags beschreiben. Dies verlief trotz der großen Teilnehmeranzahl sehr zügig und extrem unterhaltsam. Danach kamen wir zum wichtigsten Teil – der Sessionplanung. Jeder der ein Thema vorstellen oder diskutieren wollte, konnte nach vorn gehen. Bei uns war gefühlt fast das halbe Auditorium auf einmal vorn. Die Sessionanbieter stellten dann ihr Thema/Idee/Workshop/Vortrag in 2 Sätzen vor. Dann wurde die Interessenlage abgefragt um zu prüfen, wieviel Platz man für die einzelnen Workshops brauchte. Insgesamt standen 6 Räume zur Verfügung. Und die waren von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr fast durchgängig in Belegung. Insgesamt waren es über 35 Workshop auf einen Tag verteilt. Die Themen waren fast alle so interessant, dass ich bei der Vorstellung mich fast bei jeder Session bzgl. Interesse gemeldet habe. Aber die zeitliche Begrenzung und die teilweise Gleichzeitigkeit der Sessions haben mir bei der Entscheidung geholfen. Drinklabor_Bcbn16_2

Um 11.00 Uhr startete ich meinen ersten Vortrag zum Thema Socialmedia Monitoring nach der Ampel Methode. Spannender Bericht wie man strukturiert an das Monitoring von Social Media-Aktivitäten herangeht. Hängen geblieben sind mir vor allem die schönen Sätze: „Facebook ist keine Strategie“ und „10.000 Likes ist kein Ziel“ Nach einer ¾ h war es schon wieder zu Ende und es ging zum nächsten Workshop – WordPress Q&A. Leider gab es fast nur Fragen zu Fortgeschrittenen Themen. Was mich als WordPressanfänger doch ein wenig überforderte. So nutze ich den Rest der Session für ein leckeres Mittagessen und interessante Gespräche mit anderen Teilnehmern im Aufenthaltsbereich. Nach einem stärkenden Espresso und einem netten Gespräch am Kaffeeroller ging es weiter zur nächsten Session. Hier hat Pia von Ihrem Blog Daily-Pia.de berichtet und aufgezeigt, wie man mit einem alltäglichen Blog Geld verdienen kann. Absolut spannend was Pia mit so einem normalen Thema für einen Erfolg generiert hat. Danach haben uns Daniel und Sascha das neuste Hypethema Snapchat näher gebracht und gezeigt wie man auch als Ü30 oder Ü40 das Medium nutzen kann. Bin mir noch nicht wirklich sicher, ob und wie ich es einsetzen soll. Wenn ich es konkret einsetze – werdet Ihr es hier erfahren. Dann ging es von einer App zur nächsten – nämlich zu Instagram . Hier berichtete Michelle über die Nutzung von Instagram im Tourismusbereich – speziell im Stadtmarketing. Daran anschließend haben wir diskutiert, warum es in Bonn so etwas gar nicht gibt und wie man etwas aufbauen könnte. Nach einem leckeren weiteren Kaffee und Kuchen gab es dann noch eine finale Session.

Drinklabor_Bcbn16_3Diesmal auch ein Thema das hundertprozentig zu mir und meinem Blog passte. Holger von WelovePubs stellte die Bonner Brauereilandschaft vor und gab uns die Möglichkeit die entsprechenden Biere auch live zu probieren. Ein schöner Abschluss der vielen Workshops. Nach einem kurzen, finalen Abschluss-Treffen wurde unter allen Teilnehmern noch einige Bücher und desweiteren Gutscheine für das neue Coworking Office verlost. Und damit ging ein wirklich spannender Tag, mit ganz vielen Eindrücken, vielen neuen Ideen, interessanten Gesprächen und neuen Bekanntschaften zu Ende. Es bleibt mir nur noch dem Organisationsteam um Karin Krubeck, Sascha Foerster und Johannes Mirus für einen super Event und eine erstklassige Organisation zu danken. Beim 3. Bonner Barcamp bin ich definitiv Wiederholungstäter.

Wer mehr über das Bonner Barcamp und den nächsten Termin erfahren will findet Infos unter Bonner Barcamp.

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Alles andere

3 Antworten zu “Mein erstes mal – beim Barcamp

  1. HB

    Danke für die Erwähnung! 🙂 LG!

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  2. Pingback: Das 2. Bonner Barcamp #bcbn16, Herr Bayer war dabeiHerr und Frau Bayer

  3. Pingback: „Du sollst über das BarCamp reden“ #bcbn16 – BarCamp Bonn

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